5:1 ist Balsam für rotweiße Seele

Hüls (bemi)- . „Das tat uns richtig gut“, war auch Antwerpen erleichtert nach dem deutlichen Erfolg, der an die Spiele der Hinrunde erinnerte. „Wir haben es zur Kenntnis genommen, dass uns einige abgeschrieben haben“, sagte Antwerpen, der triumphierend anfügte: „Wir haben es den Kritikern gezeigt.“ Und wie.

Aygün Yildirim brachte die Gäste nach nur sechs Minuten in Führung, Damir Ivancicevic hätte gar erhöhen können (8.), traf aber genau wie Rene Lindner (33.) nur den Pfosten. Statt sicherer Führung rappelte es im Ahlener Kasten. Serdan Yigit erzielte nach zwölf Minuten den Ausgleich. Doch Ahlen antwortete prompt: Julius Richter schloss sein Solo zur erneuten Führung ab (14.). Und als Sören Stauder in der 15. Minute auch noch einen Elfmeter gegen Andre Koch hielt und den Ball an die Latte lenkte, kippte das Spiel endgültig zugunsten der Rotweißen, die in Abschnitt zwei so richtig aufdrehten.

„In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, was in uns steckt“, lobte Antwerpen seine Mannen, die konsequent weiter nach vorne spielten und durch Richter auf 3:1 erhöhten (68.). Sotirios Stratacis (80.) und Damir Ivancicevic (90.) machten den Kantersieg perfekt. Tief durchatmen also bei den Ahlenern, die im Vergleich zum schwachen Auftritt gegen Ennepetal (1:2) ein ganz anderes Gesicht zeigten. Freute natürlich auch Chef Antwerpen, der nach der schweren Verletzung von Linksverteidiger Sebastian Stroemer (Innenbandriss) aus dem Ennepetal-Spiel auf eine Dreierkette umstellte.

Christopher Hermann, René Lindner und Yannick Langesberg hielten hinten den Laden zusammen – wenn auch mit anfänglichen Schwierigkeiten. „Das Spiel gegen den Ball war in der ersten Hälfte nicht optimal“, sagte Antwerpen. Es waren die kleinen Sorgen eines ansonsten gelungenen Abends. RW Ahlen ist nun bis auf zwei Punkte an Spitzenreiter TuS Erndtebrück dran – dank eines klaren Erfolges, der Balsam für die Seele ist.

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