65 Starter nass und dreckig, aber bester Laune

Dazu kam der böige Wind. Den 65 Wagemutigen, die sich auf die zwei Touren von 35 km und 59 km Länge begeben hatten, wurde alles abverlangt. „Wir haben ja gewusst, was bei dem Wetter auf uns zu kommt“, war der einhellige Tenor unter den zufriedenen, aber ausgepumpten und völlig verdreckten Teilnehmern. Neben Kondition und Kraft waren im Schlamm auch Steuerkünste gefragt. „Einige waren im Ziel stehend K.o.“, sagte Chef-Organisator Oliver Niggenaber.

„In Anbetracht des nicht enden wollenden Regens sind wir mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden“, hätte Niggenaber angesichts des immensen Arbeitsaufwands mit seinen 30 Helfern aber gerne mehr Starter am Sportplatz an der Herbergerstraße begrüßt. 

Balsam auf die Seele der Organisatoren war dafür der Zuspruch der Teilnehmer. „Die Stimmung war trotz des Wetters hervorragend. Wir haben ein sehr positives Feedback für unsere schöne Streckenführung mit nur ganz wenigen Asphaltanteilen bekommen“, freute sich der Greffener..

 Beim Abschildern am Montag war die Hessel über die Ufer getreten und alle Wege vollgelaufen. „Da hätten wir absagen müssen“, war Niggenaber erleichtert, die 2. CTF wenigstes im kleinen Rahmen über die Bühne gebracht zu haben. Für die 22 Wertungskarteninhaber und 43 Trimmfahrer gab es an beiden Kontrollstellen reichhaltige Verpflegung. Bananen, Rosinenbrote, Schokoriegel, Waffeln, Brühe, heißer und kalter Tee füllten die Energiespeicher der Teilnehmer schnell wieder auf.

Zu leiden hatte auch das Material. Nach wenigen Kilometern ächzte die Kette im Morast bedenklich, es gab aber weder Defekte noch Stürze. „Mit so einem guten und zuverlässigen Team zu arbeiten, macht einfach Spaß“, blickt Niggenaber den zukünftigen Veranstaltungen wie der 32. Greffener Frühlings-RTF am 29. Mai zuversichtlich entgegen.

Und dann lacht bestimmt die Sonne . . .

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