79 Tore begeistern 630 Zuschauer
Gut verkauft. TSG-Kreisläufer Torben Gottsleben setzte sich vor ausverkauften Rängen gegen Nationalspieler Sebastian Preiß (l.) und Gunnar Dietrich durch.

 „Das passte.“ Auch Dirk Beuchler, Trainer des Bundesligasiebten zog ein positives Fazit des zweiten Testspiels in zwei Tagen, obwohl ihm 29 Gegentore nicht geschmeckt haben dürften. Dafür feierten die Harsewinkeler jeden Treffer ihres ebenfalls an der Temposchraube drehenden Teams euphorisch und standesgemäß mit der Rumsbums-Kapelle. Über den Ausgang der Partie Landesliga gegen Bundesliga gab es nie einen Zweifel.

 Doch als die TSG nach knapp zehn Minuten Nervosität und Respekt abgelegt hatte, entwickelte sich ein flottes Spiel mit fließenden Grenzen zwischen ernstem Handballsport und Spektakel. Am meisten bejubelt wurden die Liegestütze von Mario Fleiter, der in der 59. Minute eine Marke gegen den ins Tor gerückten Kreisläufer und Nationalspieler Christoph Teuerkauf verdamelte. Fleiter „pumpte“, bis ihm mit Sebastian Preiß ein weiterer Nationalspieler aufhalf.

Inklusive Torwarte bot die TSG eine ansprechende Leistung, wogegen die Lemgoer bei Kontern etwas für die Galerie taten und mit Wucht aus dem Rückraum für Raunen auf den proppevollen Rängen sorgten.

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