964 Starter, Sonne und Bananen satt

Und natürlich die Teilnehmer, die endlich mal wieder die Dreiviertel- oder sogar kurze Hose und die Sonnenbrille aus dem Schrank holen konnten; aber auch der Ausrichter. Denn 964 Starter (darunter 544 Trimm- und 420 Wertungskartenfahrer) sind ein hervorragendes Ergebnis, das nur wenige Veranstaltungen in der Region erreichen.

„Ich bin äußerst zufrieden, obwohl wir den absoluten Rekord von 1035 aus dem Vorjahr nicht erreicht haben“, bilanzierte der im Januar zum neuen RSV-Breitensportwart gewählte Christian Spratte die erste RTF unter seiner Leitung. „Wir wären schön blöd, wenn wir mit so vielen Teilnehmern nicht zufrieden wären“, pflichtete ihm der neue RSV-Präsident Gerd Proske bei.

 Zumal es zu keinen nennenswerten Vorfällen kam und die vier Verpflegungspunkte bis zum letzten Starter mit genügend Proviant bestückt waren. „Und die Bananen waren diesmal besonders lecker“, hatte Spratte, wie es sich für einen umsichtigen Organisator gehört, im Vorfeld Kostproben aus den insgesamt 18 Kisten genommen. Mit der Premieren-Erfahrung und mehr Vorlauf will sich der 52-Jährige langjährige Rennradfahrer und RTF-Teilnehmer im nächsten Jahr um noch mehr Helfer bemühen. „Ansonsten werden wir am bewährten Konzept nichts ändern“, sagte Spratte.

Ein Strahlen hatte viele RTF'ler mittags im Ziel auf dem Schulhof der Kaufmännischen Berufsschulen auch beim Blick auf den Tacho im Gesicht. „Das war eine satte Geschwindigkeit, als wenn die vorne ein Preisgeld ausgelobt hätten“, schmunzelte beispielsweise der Gütersloher Dietrich Strothotte, der lange in der Spitzengruppe um Ex-Profi Jörg Ludwig mitgefahren war und drei Stunden für die 110-km-Strecke benötigte hatte. Für die zweitlängste der vier Routen hatte sich die Mehrheit der Touristiker entschieden. Nicht wenige waren als Sternfahrer mit dem Rad angereist, und alle waren nach Gegenwind zu Beginn froh über Schiebewind beim Rückweg.

 Teilnehmerstärkste Vereine waren der TSVE Bielefeld (33) und Schwalbe Oelde (28).

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