ASG-Express soll gleich durchstarten
Bild: Wegener
Bislang gab es für Andreas Tesch (l.) und die ASG gegen Longerich oft auf die Mütze. Morgen will der Gast die Partie bei der vermeintlichen Spitzenmannschaft bis zum Ende offen halten. 
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In den vergangenen Wochen hat der ASG-Trainer seine Spieler tüchtig rangenommen. „Wir haben viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärt Bertow. Sein Ziel ist es, den Ball noch schneller aus der Abwehr vors gegnerische Tor zu befördern. Tempo, Tempo und noch ’mal Tempo stand in den schweißtreibenden Übungseinheiten im Vordergrund. „Wir wollen über die erste und zweite Welle zum Erfolg kommen“, betont der Ahlener Trainer.

Doch wer Tempo machen will, der muss erst einmal den Ball haben, deshalb haben auch die Optimierung der Abläufe in der 6:0-Deckungsformation im Mittelpunkt gestanden. Sie war in der vergangenen Spielzeit – zusammen mit einem sehr gut aufgelegtem Andreas Tesch im Tor – der Garant für den vorzeitigen Klassenerhalt im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg. „Aber auch ein paar neue Spielzüge haben wir einstudiert, über die wir zum Erfolg kommen wollen“, sagt Bertow.

Die neuen Spieler haben sich nahtlos eingefügt. „Man darf selbstverständlich keine Wunderdinge von einem Spieler erwarten“, fügt der ASG-Verantwortliche hinzu. „Aber das tue ich auch nicht. Wir wissen um die Stärken der Neuen. Sie müssen erst einmal an den Aufgaben wachsen.“ Die nötige Zeit will der Trainer ihnen einräumen. Doch dann müssen sie liefern.

Mit Kim Voss-Fels und Jannis Fauteck sind zwei Zugänge im Kader der Ahlener gesetzt. Nachwuchsspieler wie Jens Hunkemölller, Jan Rotert und Torben Voigt werden in der Drittliga-Reserve Spielpraxis sammeln. „Aber ich werde sie auch immer wieder in den Drittliga-Kader einbauen“, verspricht Bertow. Mit dem Sendenhorster Hunkemöller plant der ASG-Trainer ab Januar regelmäßig. Dann wird die Stelle von Nick Steffen auf der Linksaußenposition frei, da er studienbedingt für ein halbes Jahr nach Frankreich geht.

Longerich ist eine Mannschaft, die der ASG in der Vergangenheit nicht gut gelegen hat. „Das ist eine Spitzenmannschaft, bei der wir nicht nur die Punkte abliefern wollen“, erklärt der ASG-Trainer. „Wir wissen, wie hoch die Trauben da hängen.“

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