ASG-Jäger auf Punkte-Pirsch in Spenge
Bild: Wegener
„Arme hoch“: Kai Bekston und Thomas Lammers (v. l.) stehen mit der ASG beim Tabellenführer Spenge vor einer echten Herkules-Aufgabe. Die Gastgeber haben vier Siege in vier Spielen gefeiert.  
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Die Gastgeber haben einen perfekten Saisonstart erwischt: vier Spiele, vier Siege. Als einzige Mannschaft sind die Gastgeber noch ohne jeden Punktverlust und führen die Tabelle an. „Mit so einem Start haben wir selbst nicht gerechnet“, erklärt TuS-Trainer Heiko Holtmann. „Man muss aber auch sagen, dass uns das Auftaktprogramm entgegenkommen ist.“ Gegen Augustdorf (26:21), Handball Hamm (29:26), Gevelsberg (27:20) und Aufsteiger Loxten (34:29) haben sich die Ostwestfalen aus dem Ravensberger Land durchgesetzt.

Die Herbstpause kam Holtmann ganz gelegen. „Wir hatten einige Grippekranke, die sich in der Zeit auskuriert haben, und jetzt sind alle wieder fit“, sagt er. Zwei Testspiele hat der TuS in der Liga-Auszeit absolviert und beide gegen die Verbandsligisten Spradow (36:27) und Hüllhorst (31:21) gewonnen. Dabei hat der TuS-Trainer sogar Sebastian Redeker, Sebastian Reinsch und Joel Huesmann geschont. Lasse Bracksiek und Marco Fillies waren in Urlaub. Bis auf Huesmann sind am Samstag alle wieder dabei, sodass Holtmann ein „interessantes Spiel“ erwartet.

Auch Sascha Bertow hat die Pause genutzt, um seinen Spielern etwas Luft zu verschaffen. „In der ersten Woche habe ich im Training auf die Bremse getreten“, erklärt er. „Die Spieler mussten nach dem Gevelsberg-Spiel ihre Wehwehchen auskurieren.“ Doch das hat nicht umfassend geklappt, denn Thomas Lammers plagt sich noch immer mit einer Rückenverletzung herum,  und Thomas Cervenka hindert eine Mandelentzündung am Training. Hinzu kommt, dass Kevin Wiegers aus beruflichen Gründen unter der Woche nicht mittrainiert hat.

Keine guten Vorzeichen, unter denen die Partie beim Spitzenreiter steht. „Wir werden schauen, was geht“, gibt sich Bertow verhalten optimistisch. „Spenge ist der klare Favorit, aber das macht die Mannschaft auch in jedem Spiel zum Gejagten.“

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