ASG-Mädchen ganz oben angekommen
So sehen Sieger aus: Zusammen feierten die Spielerinnen des Westdeutschen Meisters Ahlener SG mit ihren Eltern und den angereisten Fans. 

Sie pariert dreißig Sekunden vor Schluss den entscheidenden Ball beim Stande von 21:19 für ihr Team und macht den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaften perfekt. Mattea Werths Tor zum 22:19-Endstand war mit Ertönen der Schlusssirene das I-Tüpfelchen auf einem bärenstarken Auftritt der Gäste aus Ahlen.

Die zeigten nämlich am Samstag welch großes Potenzial in dem Team von Thomas Steinhoff und Annika Kriwat steckt. „Wir haben das Spiel definitiv in der Abwehr gewonnen“, nennt Steinhoff den Garanten des Erfolges. Denn immer wieder zog die ASG dem TV Aldekerk den Zahn in der Defensive und nahm den Gastgebern so die Lust am Spiel. Und auch das Nervenkostüm der Ahlenerinnen hielt stand - nicht wie im Hinspiel.

 Auch, als die Steinhoff-Sieben einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung innerhalb von zehn Minuten verspielte und immer wieder Zeitstrafen kassierte. „Es war wichtig, dass wir in Unterzahl getroffen haben“, freute sich Steinhoff über die zuverlässige Offensive um Alicia Stolle, die mit zehn Treffern fast die Hälfte der Tore beisteuerte. Es passte alles bei den Gästen, die verdient zum Meister gekürt wurden. „Es ist fantastisch, dass so viele Fans mitgefahren sind“, freute sich Steinhoff über die 90 handballverrückten Schlachtenbummler, die das Spiel zu einer echten Heimpartie machten. Am Gipfel angekommen: Und oben an der Westdeutschen Spitze reichte die Kondition noch dicke, um den Triumph gebührend zu feiern.

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