ASG-Mädchen nun  ein Tor schwach
Entwischt: Ricarda Kneller (l.) traf sechs Mal.

Zu aufreibend war das Spiel gegen den TV Aldekerk, der am Ende die Oberhand behielt und mit 27:26 (12:11) siegte. Dass Aldekerk ein anderes Kaliber war als Halbfinal-Gegner Oberwiehl, bestätigte der TV eindrucksvoll. Immer wieder verzweifelte die ASG am aggressives Abwehrspiel, Kontern und einer bärenstarken Torhüterin. Zudem spielten die Nerven den Gastgebern einen bösen Streich.

Ballverluste und Unkonzentriertheiten zogen sich wie ein roter Faden durch das Spiel, zu keinem Zeitpunkt konnte die Nervosität bei Seite gelegt werden. Lena Silvers sah sogar die Rote Karte (40). Für Ahlens Co-Trainerin Annika Kriwat kein Beinbruch: „Für die Erfahrung war das Spiel sehr wichtig.“ Dass die Ahlener SG gegen starke Gäste nicht völlig unter die Räder kam, ist dem Willen der Mädchen zu verdanken. Denn trotz eines 20:24-Rückstand nach 40 Minuten biss sich die Steinhoff-Sieben zurück ins Spiel und bewies so, dass sie ein charakterstarkes Team stellt.

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