ASG-Niederlage zum Jahresabschluss
Bild: Wegener
Stand oft auf verlorenem Posten: Ahlens Torwart Maurice Behrens wurde gegen Hagen vielfach von seinen Vorderleuten allein gelassen.
Bild: Wegener

Ein gutes Spiel sollte seine Mannschaft vor der Weihnachtspause noch machen, hatte Bertow im Vorfeld gefordert. Doch das misslang auf ganzer Linie, denn das, was die Wersestädter in der ersten Halbzeit boten, war schon erschreckend. Gleich 17 Bälle schenkten sie gegen aufmerksame und lauffreudige Gastgeber her. Damit besiegelten die Ahlener ihr Schicksal fast selbst.

Fehler werden konsequent bestraft

In Reihen der ASG lief nicht viel zusammen. Eine typische Szene war die 17. Minute, als Ferdi Hümmecke völlig frei vom Kreis an Hagens Torwart Tobias Mahncke scheiterte und kurz danach ein überhasteter Pass von Felix Harbaum im Aus landete. So war es kein Wunder, dass Hagen sich über 5:2 (6.) und 11:6 (21.) auf 17:9 zur Pause absetzte. Was die ASG auch versuchte, meistens ging es schief und wurde von den Gastgebern konsequent bestraft.

ASG-Torhüter oft machtlos

Da waren die beiden ASG-Torhüter Sven Kroker und Maurice Behrens machtlos – auch wenn sie zum ersten Mal von der Bank aus Unterstützung durch Routinier Andreas Tesch bekamen. Ab sofort ist die Ex-Nummer 1 der ASG wieder ins Team integriert, und zur Not soll Tesch auch wieder zwischen den Pfosten agieren.

„Wir haben in der ersten Halbzeit einfach zu viele Gegenstöße kassiert“, kritisierte Sascha Bertow. „Die erste und zweite Welle der Hagener wollten wir in den Griff bekommen, aber das ist uns nicht gelungen.“ Denn neben den vielen Ballverlusten haperte es bei der ASG auch im Rückzugsverhalten.

„Bisherige Saison abhaken“

Das wurde in der zweiten Halbzeit zwar besser, und streckenweise hatten die Gäste auch gute Szenen, doch unterm Strich geht die Elf-Tore-Niederlage völlig in Ordnung. „Wir müssen das Spiel abhaken, genauso wie die bisherige Saison“, sagte Rückraumspieler Jannis Fauteck. „Jetzt müssen nach vorne schauen und im Januar richtig durchstarten.“

Einsatzzeit für alle Spieler

Zum Ende hin wechselte der ASG-Trainer munter durch. So beorderte er neben Mittelmann Mattes Rogowski Luca Sackmann auf Rechts und Florian Schöße auf Links in den Rückraum. „Es war mit wichtig, dass alle Spieler ihre Einsatzzeit bekommen“, so Bertow.

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