ASG-Nummer eins gibt es zweimal
Der Schnapper: Pavol Niroda bringt trotz seiner Jugend Erfahrungen aus der Champions-League mit nach Ahlen.

 Dass seine Mannschaft eine Spitzen-Mannschaft wie die HSG Menden-Lendringsen mit 37:26 aus der Friedrich-Ebert-Halle fegte und beim Titelaspiranten Schalksmühle einen Punkt erkämpfen konnte, damit war wirklich nicht zu rechnen. Neben einer guten Angriffsleistung war vor allem die konzentrierte Abwehr ein Garant für die Erfolge. Und hinter einer sicheren Deckungsreihe konnten im vergangenen Spiel gleich beide Keeper überzeugen: Malte Istel und Pavol Niroda. An ihren Leistungen gab es nichts auszusetzen.

„Beide haben sich an die Absprachen gehalten, die wir uns erarbeitet haben“, ist Bertow zufrieden. „Und als wir im Spiel etwas verändert haben, weil die Mendener Schützen ihr Wurfverhalten geändert haben, hat das gut funktioniert.“

 Die Absprachen sind der Schlüssel zum Erfolg. Akribische Arbeit im Training ein weiterer. Dabei gehören beide Torhüter nicht zu den Großgewachsenen ihrer Zunft. Aber das ist kein Nachteil. Beide sind enorm trainingsfleißig, wobei Pavol Niroda, trotz seiner Jugend, auf die größere Erfahrung zurückblicken kann. Schließlich gehörte er bei seinem Heimatverein schon zum Champions-League-Kader und konnte dort unter professionellen Bedingungen trainieren und spielen.

Eine klare Nummer eins gibt es für Sascha Bertow nicht. „Wir brauchen beide“, macht er deutlich. Die Saison ist noch lang, aber wenn Istel und Niroda so weiter machen, dann werden sie noch für den ein oder anderen Favoritensturz mitverantwortlich sein. Davon ist nicht nur Sascha Bertow überzeugt.

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