ASG: Schwerer Weg zurück zum Alltag
Bild: Wegener
Zusammenhalten in schweren Zeiten: Das Team der Ahlener SG um Trainer Sascha Bertow befindet sich nach dem Tod von Andreas Tesch noch im Schockzustand.
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Für Trainer Sascha Bertow war sofort klar, dass nach diesem tragischen Ereignis nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden kann. Deshalb hatte er sich mit seinen Kollegen Maik Thiele und Jörg Bohrmann, die Trainer des nächsten Gegners, in Verbindung gesetzt. Die Partie gegen den VfL Gummersbach II, die am morgigen Samstag in der Friedrich-Ebert-Halle ausgetragen werden sollte, wurde am Mittwoch offiziell abgesagt.

„Aufgabe, auf die niemand vorbereitet ist“

„Wir sind noch dabei, auch das Spiel bei den Rhein Vikings in der nächsten Woche zu verlegen“, erklärte Bertow. Die Gummersbacher Kollegen Thiele und Bohrmann hatten sofort ihre Bereitschaft dazu signalisiert. Für den ASG-Trainer geht es nun darum, nach der Tragödie seine Mannschaft langsam wieder an den sportlichen Alltag heranzuführen. „Eine Aufgabe, auf die niemand vorbereitet ist“, räumt Bertow ein.

ASG-Familie rückt zusammen

Am Dienstag hatte er die Mannschaft das erste Mal wieder in der Halle versammelt. „Da haben wir aber erstmal nur organisatorische Dinge besprochen, die nun anliegen“, sagt der Trainer. „Erst am Mittwoch sind wir wieder langsam ins Training eingestiegen.“ Dass auch die für Samstag, 18. Januar, angesetzte Partie bei den Vikings der HSG Neuss/Düsseldorf verlegt wird, steht für ihn außer Frage. Wann jedoch beide Spiele nachgeholt werden sollen, dazu kann der Ahlener Trainer noch nichts sagen. „Wir werden uns schon einig werden“, blickt er zuversichtlich nach vorne.

Erst einmal sei es wichtig, dass die gesamte Handball-Familie zusammenrückt. Deshalb unterstützt die ASG auch ausdrücklich die Spendenaktion für Frau und Tochter von Andreas Tesch, die sein Bruder Oliver ins Leben gerufen hat.

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