ASG-Spaziergang mit Spaßfaktor
Kimme, Korn, Schuss: Marian Michalczik nimmt Maß. Gegen Teutonia Riemke hatten die Ahlener SG wenig Probleme, einen Sieg nach Hause zu bringen.

Die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger aus der Halle gehen würde. Von Beginn an waren die Gastgeber konzentriert bei der Sache und hatten die Partie stets unter Kontrolle. Vor allem in der Anfangsphase drückte Thomas Lammers dem Spiel seinen Stempel auf. In den ersten zehn Minuten erzielte der lange Rückraumspieler gleich sechs Treffer zur 8:4-Führung. „Dass es so gut klappen würde, hätte ich nicht gedacht, denn eigentlich war ich vor dem Spiel gar nicht so gut drauf“, freute sich Lammers, der sich allerdings zu Beginn der zweiten Halbzeit am Arm verletzte und aufgrund der deutliche Führung geschont werden konnte.

Der Riemker Innenblock zeigte sich löchrig, und so konnte die ASG-Sieben sich bis zur Pause ein 15:10-Führung erspielen. Da schien die Welt in Ordnung zu sein, doch Bertow sah das ganz anders. Er war mit der Chancenauswertung überhaupt nicht zufrieden, denn bis dahin hatte seine Mannschaft ein gutes Dutzend bester Torgelegenheiten ausgelassen. „Da bin ich in der Kabine etwas lauter geworden, denn wir wussten zwar, dass Riemke einen guten Keeper hat, aber wenn man völlig frei vor ihm ist, dann muss man die Dinger auch reinwerfen“, kritisierte er.

Seine Worte nahmen sich die Spieler in der zweiten Halbzeit zu Herzen. Über 18:12 (37.) setzten sie sich auf 24:14 (45.) ab und steuerten einem ungefährdeten 32:21-Erfolg entgegen. Riemke spielte wie ein Abstiegskandidat und kam erst in der 55. Minute zum ersten Rückraumtor in der zweiten Hälfte.

„Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren könnten“, war Sascha Bertow am Ende zufrieden mit seinem Team. „Ich habe relativ viel gewechselt, weil ich auch mal die spielen lassen wollte, die sonst nicht so zum Zug kommen. Alle waren auf dem Feld, alle haben sich in die Torschützenliste eingetragen“, freute sich der Coach – und mit ihm die Zuschauer.

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