ASG: Trainingspremiere  im Verborgenen
Bild: Poschmann
Peter Ellebracht wechselt aus Everswinkel zur Ahlener SG.
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Noch haben die Handballer von Spielertrainer Sascha Bertow aufgrund der Umtragung der neuen GmbH nicht alle ihre gültige Verträge. Wer tatsächlich Haupt- und Nebenrollen übernimmt, das wird soll erst bekannt werden, wenn die Verträge unterschrieben sind.  „Ich denke bis Ende dieser Woche könnte es klappen“, will Bertow auch endlich Gewissheit.

Aber nicht alle halten sich an die Geheimniskrämerei. Jüngst meldete schon der Landesligist SC DJK Everswinkel den Abgang ihres Torjägers zur Ahlener SG. Rückraumspieler Peter Ellebracht wolle, so sein Trainer Kay Sparenberg, „den Sprung in die Dritte Liga schaffen. Ich drücke ihm die Daumen, damit sich der Wechsel auch sportlich lohnt.“

Dabei ist das noch gar nicht so sicher, denn der 24-jährige Warendorfer, dem mit der SC DJK Everswinkel 2009 der Verbandsliga-Aufstieg gelang, ist wohl zuerst für die ASG-Reserve in der Verbandsliga gebucht. „Mal sehen, wie er sich entwickelt, außerdem ist Ellebracht auch beruflich sehr eingebunden“, hat Bertow noch so seine Zweifel.

 Auch ein Engagement des ehemaligen ASG-Stammspielers Christoph Wischniewski ist lange nicht abgemacht. Zwar hat der Rechtsaußen nach einjährigem Intermezzo bei der HG Saarlouis gerade keinen Verein, will aber lieber weiter in der Zweiten Liga antreten. „Eigentlich halte ich mich gerade in Ahlen nur fit“, sagt „Wischi“, der gerne seine Kontakte nutzt.

 Die Freundin wohnt in Ahlen, und mit Björn Wiegers oder Sascha Bertow geht’s auf die Laufstrecke – das reicht erstmal. Die ASG ist nur eine Option, falls sonst keine Angebote kommen. Denn ein Profi wird vom Gehalt in Ahlen derzeit nicht mehr leben können.

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