ASG-Trio auf allerhöchstem Niveau
Zum ersten Mal seit acht Jahren qualifizierten sich wieder Ahlener Schwimmer für Deutsche Meisterschaften (v. l.): Trainer Niklas Kunst, Niklas Ehlert, Jonas Leifeld und Nils Schewe.

Dementsprechend war die Messlatte nicht ganz so hoch gesetzt wie noch zuvor: „Den größten Sprung haben die Drei schon in Bochum gemacht, das Ziel für die Deutschen ist es, wieder an die starken Leistungen anzuknüpfen“, so Alfons Leifeld, Abteilungsleiter der ASG-Wassersportabteilung.

Der vierfachte Medaillengewinner von den NRW-Meisterschaften, Jonas Leifeld läutete am ersten Wettkampftag die Meisterschaften für die Ahlener Schwimmer gleich mit einer neuen Bestzeit über 100m-Schmetterling ein. Er unterbot in 1:01,71 Min. seine Zeit von den NRW-Meisterschaften noch einmal um zwei Zehntel, verpasste den Langbahn-Vereinsrekord nur um sechs Hundertstelsekunden und landete damit auf Platz 27. Lehrgeld zahlte er über 100m- und 50m-Freistil, die er zu nervös als 30. und 28. abschloss.

 Nils Schewe und Niklas Ehlert gingen beide über 100- und 200 Meter an den Start, Schewe über die Brust-, Ehlert über die Rückenstrecken. Beide starteten mit dem jeweiligen 200m-Rennen in den Wettkampf und blieben beide knapp über Bestzeit. Schewe, der in 2:43,87 Min. als 26. ein taktisch einwandfreies Rennen schwamm, war damit mehr zufrieden als Ehlert, der zu nach 2:24,33 Min. und einem zu hohen Anfangstempo 32. wurde.

Besonders Ehlert kam bei seinem zweiten Start allerdings gestärkt aus dieser Enttäuschung zurück, schwamm in 1:04,67 Min. Bestzeit, Vereinsrekord, und erreichte mit dem 22. Platz die beste Platzierung, die jemals ein ASG-Schwimmer bei Deutschen Meisterschaften innehatte. Schewe unterbot ebenfalls seine Bestzeit von den NRW-Meisterschaften, schwamm in 1:13,97 Min. zum 27. Platz und war damit rundum zufrieden. Doch bekanntlich ist ja nach den Deutschen vor den Deutschen, denn alle drei haben sich schon für das nächste Jahr hohe Ziele gesetzt: „Na klar, die Top 20 müssen drin sein. Und wer weiß, was dann noch passiert…“.

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