ASG baut ihre Siegesserie weiter aus
Bild: Wegener
Mit neun Treffern war ASG-Kapitän Mattes Rogowski einmal mehr bester Torschütze seiner Mannschaft.
Bild: Wegener

Es war das erwartet harte Stück Arbeit, das der ASG-Trainern seinen Spielern vorhergesagt hatte. Über die gesamten 60 Minuten war von einem Klassenunterschied zwischen dem Tabellensiebten und den vom Abstieg bedrohten Lipperländern nichts zu sehen. Und so entwickelte sich eine enge Partie.

ASG ab der 23. Minute vorn

Die Gastgeber lagen mit 2:4 (7.) hinten, um nach 13 Minuten mit 7:5 in Führung zu gehen. Die Gäste, bei denen Trainer Matthias Struck von Beginn an im rechten Rückraum auflief, lagen beim 11:10 (23.) das letzte Mal vorne. Dann übernahm die ASG. Neuzugang David Wiencek, der in der 20. Minute eingewechselt wurde, brachte die Gastgeber mit seinem zweiten Treffer mit 13:12 in Führung, und Kapitän Mattes Rogowski erhöhte mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter zum 14:12-Pausenstand.

Gäste spielerisch zu schwach

In der zweiten Halbzeit bauten die Ahlener in der 35. Minute ihren Vorsprung auf 17:13 aus, doch es gelang der Bertow-Sieben nicht, sich entscheidend abzusetzen. Die spielerischen Mittel der Gäste reichten aber nicht, um der ASG wirklich gefährlich zu werden. Bezeichnend die Phase zwischen der 45. und 50. Minute, als die Bertow-Sieben mit 19:16 in Front lag und es fünf Minuten lang keinem der beiden Teams gelang, einen Treffer zu erzielen. Lippe hatte zwar Möglichkeiten, nutzte sie jedoch nicht. Thies Hülsbusch beendete schließlich die Torflaute mit dem 20:16. Die ASG kontrollierte das Geschehen und steuerte einem ungefährdeten 24:21-Sieg entgegen.

In der Schlussphase die Ruhe bewahrt

„Heute haben wir zwar besser in der Abwehr gestanden, aber dafür im Angriff schlecht gespielt“, kritisierte Bertow. „So etwas passiert. Aber wir haben trotzdem gewonnen. Wichtig war, dass wir in der Schlussphase die Ruhe bewahrt haben.“ Wiencek freute sich über die gelungene Heimpremiere, auch wenn er die zweite Halbzeit von der Bank aus verfolgen musste. Nur einmal war er noch am Ball – um ihn vom Harz zu befreien.

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