ASG fegt Sauerland Wölfe aus der Halle
Bild: Wegener
Endstation Ahlener Abwehr: Ferdi Hümmecke (l.) und Felix Harbaum versperren vor den Augen von Torhüter Andreas Tesch und Mattes Rogowski den Weg zum Tor.
Bild: Wegener

 Die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow begann dort, wo sie am vergangenen Wochenende gegen die Bergischen Panther aufgehört hatte: mit einer sehr aufmerksamen, beweglichen Abwehr und ganz viel Einsatz.

Von Beginn an setzte der Deckungsverband die Sauerland Wölfe unter Druck. Fehlwürfe und Ballverluste waren die Konsequenz, und die nutzten die Gastgeber, um sich abzusetzen.

ASG ist von Beginn an hellwach

Über 2:0 (2.), 5:2 (8.) zogen die Ahlener auf 7:2 (11.) davon. Gästetrainer Sascha Simec reagierte, nahm eine Auszeit und korrigierte das Spiel seiner Mannschaft. Zunächst mit Erfolg, denn bis zur 18. Minute verkürzten die SG auf 8:10.

Doch der Versuch, den Aktionsradius von Spielgestalter Mattes Rogowski einzuschränken, verpuffte. Durch drei Tore in Folge setzten sich die Gastgeber mit 13:8 (21.) erneut ab und gingen mit einer 19:12-Führung in die Pause.

Gastgeber diktieren das Geschehen

Nach dem Seitenwechsel diktierten die Ahlener das Geschehen auf dem Feld nach Belieben. Neben zahlreichen technischen Fehlern und unvorbereiteten Würfen schwächten sich die Gäste außerdem durch unnötige Zeitstrafen, die die ASG konsequent nutzte, um den Vorsprung weiter auszubauen.

Über 24:18 (45.), 30:20 (53.) und 33:23 (57.) steuerte die Bertow-Sieben einem ungefährdeten 33:26-Erfolg entgegen.

„Die Mannschaft hat das super gemacht“, lobte der ASG-Trainer. „Der Innenblock mit Ferdi Hümmecke und Felix Harbaum hat überragend funktioniert. Und vorne haben wir geduldig auf den Punkt gespielt.“

Der Ahlener SG ist es gelungen, die starke Leistung aus der Vorwoche in eigener Halle noch einmal zu wiederholen.

„Wir haben wenige technische Fehler gemacht. Das war unser Vorteil“, ergänzte Bertow.

Aber das noch größere Plus war die Leidenschaft, mit der die Ahlener von der ersten bis zur letzten Sekunde gekämpft haben.

SOCIAL BOOKMARKS