ASG fühlt sich als Außenseiter wohl
Aus allen Rohren: Thomas Lammers und die Ahlener SG können sich gegen Lemgos Reserve ins Finale schießen.

 In der Liga gehen die Gastgeber fast wöchentlich als Favorit in die Spiele, das ist heute einmal ganz anders. Gegen den Drittligisten der Nordstaffel sind sie Außenseiter und das könnte der zuletzt zweimal sieglosen Mannschaft gut tun, könnte sie doch endlich einmal ungezwungen aufspielen.

Die HSG ist für Bertow & Co. keine Unbekannte, spielte sie in der vergangenen Spielzeit noch mit der ASG in der Weststaffel der Dritten Liga. „Lemgo hat eine sehr gute Mannschaft, die sowohl im gebundenen Spiel als auch Tempospiel ihre Stärken hat“, weiß der ASG-Coach. „Sie versuchen immer über die zweite Welle zum Erfolg zu kommen.“

Doch dabei unterlaufen der jungen Mannschaft auch immer wieder Fehler. Das erklärt, dass die Gäste derzeit mit 15:23 Punkten Platz elf der Liga belegen und nur drei Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz haben. Trotzdem geht Lemgo als Favorit in die Partie. Nach den beiden Unentschieden in Bergkamen und Menden hat Sascha Bertow versucht, die Köpfe seiner Spieler wieder frei zu bekommen.

Beide Male hatte sein Team die Möglichkeit, die Spiele für sich zu entscheiden, scheiterte jedoch an der schwachen Wurfausbeute. „Daran haben wir im Training gearbeitet“, erklärt Bertow. Und mit einem gehörigen Schuss Selbstbewusstsein soll sich auch der Erfolg wieder einstellen. Torhüter Malte Istel wird studienbedingt nicht dabei sein, für ihn rückt Marc Menge in den Kader, der ansonsten komplett antritt. Auf den Sieger der Partie wartet der Drittligist TSV GWD Minden II, der am Samstag beim Oberligisten TuS Spenge mit 30:24 die Oberhand behielt.

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