ASG geht auch in Dormagen unter
Bild: Wegener
Die Ahlener Defensive mit Björn Wiegers (links), Ferdi Huemmecke und Kai Bekston kassierte beim TSV Bayer Dormagen erneut eine Niederlage mit elf Toren Differenz.
Bild: Wegener

Mit der zweiten deutlichen Niederlage in Folge haben die ASG-Handballer den Start in die Rückrunde völlig verpatzt.

Wie schon in der Vorwoche gegen den Dritten aus Krefeld kassierten die Ahlener auch beim Tabellenzweiten eine Niederlage mit elf Toren Differenz. E

Eine Viertelstunde mitgehalten

Eine Viertelstunde gelang es der ASG-Sieben, die Partie offen zu gestalten. Da stand es 7:7. Doch dann ließen die Gäste nach und Dormagen setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 10:7 (18.) ab.

Zuvor hatten die Ahlener einen 1:3-Rückstand (3.) wettgemacht (7.). Bis Mitte der ersten Halbzeit legten die Gastgeber vor, die ASG glich aus.

Doch dann setzte sich der Tabellenzweite ab und erspielte sich bis zur Pause eine 16:12-Führung.

Niederlage ist zu hoch ausgefallen

„Die Niederlage war ein paar Tore zu hoch“, sagte Bertow nach dem Abpfiff. „Wir haben viele Dinge richtig gut gemacht, aber als wir den siebten Feldspieler gebracht haben, haben wir auch einfache Tore kassiert.“

Björn Wiegers verkürzte nach dem Seitenwechsel auf 13:16. Doch binnen vier Minuten traf Dormagen fünfmal und setzte sich mit 21:13 (34.) vorentscheidend ab. Da war die Partie für Ferdi Hümmecke bereits gelaufen. Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung musste der Abwehrspezialist passen.

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag

Die Bertow-Sieben steckte nicht auf, fand jedoch nicht die spielerischen Mittel, um den Gastgebern wirklich gefährlich zu werden.

Nach 38 Minuten war der Rückstand der Wersestädter bereits auf 15:24 angewachsen. Und die Gastgeber, die nach eigenen Aussagen um den Aufstieg mitspielen wollen ließen bis zum Abpfiff nicht nach. Über 26:18 (45.) und 33:24 (55.) steuerten sie einem ungefährdeten 36:25-Sieg entgegen.

74 Gegentore in zwei Spielen

Wieder einmal strahlte der Angriff zu wenig Torgefahr aus, während sich die Deckung mit 74 Gegentoren in den ersten beiden Partien nach der Winterpause erneut anfällig zeigte. „Jetzt werden wir daran arbeiten, um gegen Habenhausen die ersten beiden Punkte des Jahres einzufahren“, versprach Bertow.

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