ASG hält gegen Tabellenführer lange mit
Bild: Wegener
Zwei Tore von Philipp Dommermuth kurz vor der Pause brachten der ASG die 13:12-Halbzeitführung.
Bild: Wegener

„Die Mannschaft hat eine starke Leistung gezeigt und super gekämpft“, lobte Trainer Sascha Bertow seine Spieler trotz der erwarteten Niederlage. Vor allem in der ersten Hälfte boten die Ahlener dem mit zahlreichen erstligaerfahrenen Akteuren angetretenen Aufstiegsaspiranten erfolgreich Paroli. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten hatte die Abwehr die körperlich und technisch starken Wilhelmshavener Angreifer gut im Griff. „Wir sind früh genug herausgegangen und haben so einige Ballverluste erzwungen“, freute sich Bertow über die gute Umsetzung der vorher abgesprochenen Taktik.

Führung zur Pause

Zwar führte der WHV mit 3:1 (6.), 7:5 (13.) und 11:8 (21.), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Immer wieder schafften sie den Ausgleich, und als Mattes Rogowski kurz vor der Halbzeit zweimal hintereinander Philipp Dommermuth am Kreis suchte und fand, ging es sogar mit einer 13:12-Führung für die ASG in die Pause.

Starker Einstand von Bayer

Auch in der zweiten Hälfte präsentierte sich die ASG zunächst auf Augenhöhe. Die Gastgeber ließen sich durch zwei schnelle Wilhelmshavener Tore und einen verworfenen Siebenmeter von Mattes Rogowski nicht aus dem Konzept bringen. Zweimal tankte sich Luca Sackmann durch, einmal traf Linksaußen Benedikt Bayer, der nach seiner langen Verletzungspause mit fünf Toren einen starken Einstand bei den Ahlenern feierte  - und plötzlich führte die Bertow-Sieben mit 18:15 (40.) gegen den Tabellenführer.

Am Ende fehlt die Kraft

WHV-Trainer Christian Köhrmann sah sich genötigt, eine Auszeit zu nehmen und die trug Früchte. Eine Zeitstrafe gegen Philipp Dommermuth nutzten die Gäste, um auf 17:18 aufzuschließen, und als der ehemalige slowenische Nationaltorwart Primos Prost den zweiten Siebenmeter hielt, war der Damm gebrochen. Mit vier Toren in Folge zog Wilhelmshaven auf 21:18 davon. Der ASG fehlte die Kraft, noch einmal dagegenzuhalten und so steuerte der Favorit einem letztlich sicheren 29:24-Erfolg entgegen.

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