ASG meldet sich eindrucksvoll zurück
Einfach haltlos: Thorsten Szymanski war am Kreis kaum zu stoppen.

„Das Ergebnis hört sich gut an, aber gut war das Spiel noch nicht“, erklärte Bertow, der sich vom Erfolg nicht blenden ließ. „Wir hatten noch 15 Fehlwürfe, aber wir waren besser als im letzten Spiel.“ Die ASG lag von Beginn an vorn und gab die Führung nie aus der Hand. Jedoch verpasste sie es, die Partie schon vorzeitig zu entscheiden. N

ach einem guten Auftakt führte die Bertow-Sieben mit 3:0 (5.) und 9:5 (17.), ließ jedoch die Zügel schleifen, so dass die Gastgeber auf 4:5 (12.) und 12:10 (30.) herankamen. Gegen die offensive 3:2:1-Deckungsformation der Bielefelder hatte der ASG-Coach seinem Team schnelles Passspiel im Rückraum verordnet, um immer wieder den Abschluss über die Kreismitte zu suchen. Ein Schachzug, der voll und ganz aufging. Der Abwehrverband der Gastgeber bekam den gut aufgelegten Thorsten Szymanski am Kreis zu keinem Zeitpunkt in den Griff, der elf Treffer beisteuerte. Auch im zweiten Spielabschnitt setzten sich die Gäste rasch ab und gingen mit 19:14 (39.) und 24:20 (50.) in Führung.

Alles sah nach einer klaren Angelegenheit aus, doch beim 26:25 (56.) war Bielefeld/Jöllenbeck gefährlich nahe gekommen. Benjamin Zöllner brachte seine Mannschaft mit seinen Toren aus dem Rückraum wieder ins Spiel, doch Florian Ostendorf, der in der 43. Minute für Rotsünder Pavol Niroda zwischen die ASG-Pfosten gerückt war, hielt die Gastgeber mit seinen Paraden auf Distanz.

Mit 30:27 behielten die Gäste schließlich die Oberhand. „Wir haben viel konsequenter gespielt und die taktischen Vorgaben umgesetzt“, war Bertow zufrieden. „Das war eine gute Mannschaftsleistung gegen einen sehr unangenehm zu spielenden Gegner.“ Dass Niroda bei der Abwehr eines Gegenstoßes eine Rote Karte kassierte, war für Bertow normal. „So etwas passiert nun mal“, sagte er. „Ossi ist für ihn reingekommen und hat sechs Bälle gehalten. Das war in Ordnung.“

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