ASG mit viel Respekt und etwas Mut
Zeit zum Jubeln? Lars Köhler von der Ahlener SG trainiert schon mal.

 Am Samstag um 18 Uhr stehen sie bereits vor einer neuen Herkulesaufgabe. Dann sind die Drittliga-Handballer nämlich bei Bayer 05 Uerdingen zu Gast. „Wir haben durch den Sieg Selbstvertrauen bekommen und wollen nun sehen, dass wir Uerdingen so lange wie möglich ärgern können“, blickt der ASG-Coach voraus.

Am liebsten würde er die Gastgeber natürlich bis zum Abpfiff ärgern, doch Sascha Bertow weiß, dass das nicht einfach wird. Das Hinspiel hatten die Männer vom Niederrhein mit 34:25 klar und deutlich für sich entschieden. Damals scheiterte der ASG-Angriff immer wieder am groß gewachsenen Innenblock. Die Gastgeber belegen mit 23:13 Punkten den sechsten Tabellenplatz, sind jedoch punktgleich mit dem Dritten Leichlinger TV. Auch Wermelskirchen und Wilhelmshaven gehören zu der punktgleichen Verfolgergruppe, die vier Punkte Rückstand auf das Führungsduo Ferndorf und Lemgo hat.

Elf Siegen der Uerdinger stehen ein Unentschieden und sechs Niederlagen gegenüber. In diesem Jahr hat die Mannschaft von Trainer Olaf Mast noch nicht verloren. In Wermelskirchen setzte sie sich mit 28:25 durch, gegen Hagen gab es einen knappen 34:33-Heimerfolg und am vergangenen Spieltag fegte das Team vom Niederrhein Nordhemmern/Mindenerwald mit 42:31 förmlich aus der Halle. Kein Wunder, dass ASG-Trainer Sascha Bertow respektvoll auf die anstehende Partie blickt.

Der erkrankte Peter Ellebracht konnte unter der Woche nicht trainieren und wird wohl nicht spielen, genauso wie Bertow, der sich weiter in Geduld üben muss. Sorgen bereitet ihm das Knie von Christoph Wischniewski. „Da hat er noch Schmerzen. Ob er spielen kann, entscheidet sich kurzfristig“, so Bertow.

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