ASG rückt Spitzenreiter auf die Pelle
Party nach der Partie: So jubeln die Sieger. Die Ahlener SG ist jetzt nahe dran am Aufstiegsplatz.

Es war das erwartet enge Spitzenspiel zwischen den beiden schärfsten Verfolgern des Spitzenreiters VfL Gladbeck. Beide Abwehrreihen drückten der Partie ihren Stempel auf. „Es war das ganze Spiel über Spitz auf Knopf“, erklärte der ASG-Coach. Aber damit hatte er gerechnet.

Bis zur 26. Minute dauerte es, bis sich die Gäste beim 13:11 erstmals mit zwei Treffern absetzten, und diese Zwei-Tore-Führung nahmen sie auch mit in die Pause. Thomas Lammers war in der ersten Halbzeit der Mann der Stunde, denn er war gleich fünfmal aus dem Rückraum erfolgreich. Doch in der 34. Minute war für ihn bereits Schluss. „Tomas hatte Probleme mit dem Kreislauf“, erklärte Bertow. Doch dank des breiten Kaders kam kein Bruch ins Spiel.

Beim 17:15 (38.) hatte es Dimitri Stukalin in der Hand, seine Mannschaft erstmals mit drei Toren in Führung zu bringen, doch er scheiterte von der Siebenmeter-Linie. Spenge nutzte im Anschluss die Gunst der Stunde, als die ASG gleich dreimal den Ball verdaddelte und ging mit 18:17 in Führung. „Da haben wir uns zu blöd angestellt“, kritisierte der Trainer.

 Doch seine Mannschaft kämpfte sich zurück, glich zum 20:20 aus und setzte sich durch Treffer von Mattes Rogowski, Philipp Lemke und Kevin Wiegers auf 23:20 (51.) ab. Marvin Michalczik trat zum Siebenmeter an und scheiterte auch bei seinem zweiten Versuch. Doch anders als zuvor konnte Spenge diesmal kein Kapital daraus schlagen. Vielmehr legte Björn Wiegers mit seinen Treffern vier (24:20/ 55.) und fünf (25:21/57.) den Grundstein für den Auswärtssieg. Die Gastgeber kämpften sich bis auf ein Tor heran, hatten auch die Chance zum Ausgleich, vergaben sie aber. Als Lemke kurz vor dem Abpfiff das 26:24 per Strafwurf erzielte, war der Sieg unter Dach und Fach. Jetzt ist die Bertow-Sieben der schärfste Verfolger der Gladbecker, die nur noch einen Punkt Vorsprung haben. Es bleibt also spannend.

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