ASG siegt beim VfL Gummersbach
Bild: Wegener
Kreisläufer Bjoern Wiegers verrichtete in Gummersbach wieder einmal Schwerstarbeit.
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Eine Viertelstunde brauchte die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow vor der Minuskulisse von 93 Zuschauern, um die Partie in der Gummersbacher Schwalbe-Arena in den Griff zu bekommen. Bis zum 7:7 gelang es keinem Team sich abzusetzen.

Rückraum schon früh attackiert

Die ASG-Sieben brauchte die ersten 15 Minuten, um die Abwehrreihe so zu positionieren, dass sie die Gummersbacher Distanzschützen immer wieder vor unlösbaren Aufgaben stellten.

„Wir wollten den Rückraum bereits auf neun Metern attackieren“, erklärte der ASG-Trainer. „Das haben die Jungs super gemacht. Unser Innenblock hat super gearbeitet.“ Und wenn doch einmal ein Ball durchkam, war Andreas Tesch zwischen den Ahlener Pfosten zur Stelle.

Drei-Tore-Führung zur Halbzeit

Die Taktik ging auf, durch drei Treffer von Dimitry Stukalin, Mattes Rogowski und Thies Hülsbusch setzten sich die Gäste von 7:7 auf 10:7 (19.) ab, und diesen Drei-Tore-Vorsprung nahm die ASG mit in die Halbzeit (14:11).

Nach dem Seitenwechsel legten die Ahlener den Grundstein für den wichtigen Auswärtserfolg. Während die junge Gummersbacher Mannschaft den schnellen Abschluss suchte, setzten die Gäste auf Ruhe und Besonnenheit.

Über 17:12 (35.) und 19:14 (40.) zogen die Wersestädter auf 22:16 (44.) davon. Die Sechs-Tore-Führung hatte bis zur 54. Minute (26:20) Bestand, doch dann ließ die ASG-Sieben die Zügel schleifen, sodass der VfL bis auf 27:29 herankam. Doch das war Sascha Bertow egal. Am Ende zählte nur eins: die beiden Punkte.

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