ASG steigert sich zum 33:28-Sieg
Teamwork in der Abwehr: Björn Wiegers (l.) und Kai Bekston klären das mal eben.

 „Alle, die in der zweiten Hälfte auf dem Platz standen, haben ihre Sache richtig gut gemacht“, freute sich Bertow. Denn nicht nur die Stammsieben war verantwortlich für den Sieg, auch die jüngeren Spieler bekamen in wichtigen Phasen des Spiels ihre Chance und nutzten sie. Ob Ferdi Hümmecke am Kreis, Marvin Michalczik im Rückraum oder Thies Hülsbusch auf Außen - alle fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein und trugen sich auch in die Torschützenliste ein. Dabei hatte es zunächst gar nicht so gut ausgesehen.

 In den ersten 30 Minuten produzierte die ASG jede Menge technischer Fehler und brachte so die Gastgeber ins Spiel. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich Hagen nach 13 Minuten auf 6:4 ab und erhöhte bis zur 18. Minute auf 9:6. Doch die Bertow-Sieben ließ sich nicht abschütteln und hatte zur Pause auf 13:13 ausgeglichen. „Danach haben wir dann unsere Fehler abgestellt und die Sache wirklich gut gelöst“, lobt der ASG-Trainer.

Mit einer aufmerksamen Deckung und einem diesmal bärenstarken Torwart Pavol Niroda im Rücken lief es nun auch im Angriff besser. Bis zum 20:21 in der 42. Minute blieb Hagen dran, dann legte die ASG innerhalb von zehn Minuten einen Sechs-Tore-Lauf hin und hatte beim 20:27 die Vorentscheidung geschafft. Dabei gelangen auch Kevin Wiegers, der nach seiner Verletzung erstmals in dieser Saison eingreifen konnte und zunächst ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte, wichtige Tore.

Zwar versuchte Hagen, das sich mit gleich mehreren Spielern aus dem Zweitliga-Kader der Ersten Mannschaft verstärkt hatte, mit einer offensiven Abwehr noch einmal heranzukommen, doch dafür war die ASG an diesem Tag zu stark. „In den letzten 25 Minuten ist es uns gelungen, unsere Fehler auf ein Minimum zu reduzieren, da haben wir wirklich richtig gut gespielt“, war Sascha Bertow mit der Leistungssteigerung seines Teams rundum zufrieden.

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