ASG teilt Punkte mit Sauerland Wölfen
Bild: Toppmöller
ASG-Kapitän Mattes Rogowski führte seine Mannschaft nach einem Vier-Tore-Rückstand noch zum 30:30-Unentschieden gegen die Sauerland Wölfe aus Menden.
Bild: Toppmöller

„Vielleicht wird dieser Punkt für uns am Ende noch richtig wichtig“, orakelte der Trainer.

Achterbahn der Gefühle

Die erste Halbzeit war für die ASG-Sieben eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sie begann nervös, lag deshalb auch mit 0:2 (3.) zurück. Nach neun Minuten glichen die Gastgeber zum 3:3 aus, um anschließend mit 4:3 (10.) und 5:4 (13.) in Führung zu gehen.

Doch anstatt Ruhe ins Spiel zu bringen, agierten die Gastgeber in der Folgezeit erneut zu hektisch. Ein Fehlwurf und zwei Fehlpässe nutzten die Sauerland Wölfe, um sich von 6:6 (16.) auf 9:6 (19.) abzusetzen. Und diesem Vorsprung rannte die Bertow-Sieben bis zur Halbzeit vergeblich hinterher. Im Angriff suchten Rogowski und Co. immer wieder das Anspiel an den Kreis, doch die defensiv ausgerichtete 6:0-Deckungsformation der Gäste ließ Ferdi Hümmecke und Philipp Dommermuth in der Nahwurfzone kaum Raum. So baute Menden den Vorsprung bis zum Seitenwechsel bis auf vier Tore zum 16:12 aus. 

Schlussphase wird dramatisch

Bis zur 41. Minute lagen die Gäste mit 21:17 in Front. Doch dann schlug die Stunde der ASG. Innerhalb von drei Minuten gelang es den Gastgebern, zum 22:22 auszugleichen. Und von da an entwickelte sich eine enge und dramatische Partie. Zwar schafften es die Sauerländer, sich erneut mit 25:22 (47.) abzusetzen, doch in Unterzahl – fünf Ahlener spielten gegen vier Mendener – kämpfte sich die Bertow-Sieben erneut auf 25:25 (50.) heran, um kurz danach durch einen Treffer von Torhüter Sven Kroker sogar mit 26:25 in Führung zu gehen.

In dieser Phase verpasste es die ASG-Sieben, den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen. Und in der hektischen Schlussphase gerieten Kapitän Mattes Rogowski und seine Nebenleute 60 Sekunden vor Schluss noch einmal mit 28:30 in Rückstand. Doch durch einen Doppelschlag von Linksaußen Benedikt Bayer gelang mit der Schlusssekunde der vielumjubelte 30:30-Ausgleich.

Mit Kampf einen Punkt geholt

„Wir haben einen Punkt geholt, das ist nach dem Spielverlauf für uns besser als für Menden. Auch wenn es spielerisch wieder einmal hier und da gehakt hat, kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, lobte Bertow. „Die Jungs haben unglaublich gekämpft, das hat jeder gesehen.“

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