ASG tut sich gegen das Schlusslicht schwer
Bild: Wegener
Dimitri Stukalin rückte für den verletzten Luca Werner in den linken Rückraum. Zweimal traf er gegen den Tabellenletzten ATSV Habenhausen.
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Kein Wunder, dass der Mannschaft von Trainer Sascha Bertow nach dem Krimi ein riesiger Stein vom Herzen fiel.

Trainer warnt vor dem angeschlagenen Gegner

Vor der Partie hatte Bertow seinen Spielern ins Gewissen geredet, das Schlusslicht nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Doch seine Männer befolgten den Rat über weite Strecken des Spiels nur halbherzig. Die ASG-Sieben, die mit personellen Problemen in das wichtige Spiel ging, tat sich lange schwer.

Nach zehn Minuten lagen die Gastgeber vor 432 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle mit 3:6 zurück.

Bertow muss schon früh eine Auszeit nehmen

Der ASG-Trainer reagierte auf die Abstimmungsprobleme, nahm eine Auszeit und korrigierte die Fehler seiner Mannschaft.

Mit Erfolg, denn binnen sieben Minuten wandelte sein Team mit einem 5:0-Lauf einen 3:7-Rückstand (11.) in eine 8:7-Führung (18.) um. Bis zur Pause setzten sich die Ahlener auf 16:14 ab.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Wersestädter zunächst Probleme, Fahrt aufzunehmen. Doch beim 25:19 (46.) durch Kapitän Mattes Rogowski, der mit neun Treffern der erfolgreichste ASG-Schütze war, sahen die Gastgeber bereits wie die sicheren Sieger aus.

ASG verspielt eine klare Führunng

Doch sieben technische Patzer und Fehlwürfe brachten das Tabellenschlusslicht wieder zurück in die Partie, da stand es 27:27 (56.).

Mit einer gehörigen Portion Glück schrappte die Bertow-Sieben an einer Blamage vorbei. Rogowski, Thies Hülsbusch und der aus der zweiten Mannschaft für den verletzten Kai Bekston hochgezogene Felix Harbaum stellten mit ihren Treffern den Sieg sicher.

Den Rest erledigte beim Zwischenstand von 29:28 Torhüter Andreas Tesch, der 61 Sekunden vor dem Abpfiff einen Siebenmeter entschärfte. „

Als wir uns abgesetzt hatten, sind wir gleich sechs- oder siebenmal am gegnerischen Torhüter gescheitert“, kritisierte Bertow. „Dann wurde es für uns schwierig. Zum Ende habe ich Felix auch im Angriff gebracht, weil ich das Gefühl hatte, wir brauchten etwas mehr Dampf im Rückraum.“ Damit traf der ASG-Trainer voll ins Schwarze.

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