ASG wieder nur Remis in fremder Halle
Intensives Coaching: Sascha Bertow ist mit ganzem Herzen dabei, als er seinen Spielern in einer Auszeit seine Sicht der Dinge erklärt. 

 Neben dem Ergebnis wies die Partie am Samstagabend weitere Parallelen zum Bergkamen-Spiel auf. Die ASG dominierte die Partie über weite Strecken, geriet kurz vor Ende in Rückstand und sicherte sich knapp vor dem Abpfiff noch einen Punkt. Die Bertow-Sieben setzte sich über 5:1 (6.) auf 8:3 (15.) ab.

Da war die Mannschaft auf Kurs. Doch irgendwie geriet der Spielfluss ins Stocken, die ASG-Spieler gingen mit ihren Chancen zu leichtfertig um, und die Gastgeber verkürzten zum 12:14 zur Pause. Danach zogen die Gäste noch einmal auf 18:14 (43.) davon und schienen die Partie im Griff zu haben. Doch es kam anders. „Wir haben einfach sehr, sehr viele freie Bälle verschossen“, moniert Spielertrainer Bertow.

 „Vor allen Dingen von den Außenpositionen und vom Kreis.“ Hinzu kam, dass Michael Herrmann in der 45. Minute die Rote Karte sah. Er hatte seinen Gegenspieler beim Gegenstoß gefoult und musste deshalb zwangsläufig auf die Tribüne. Dadurch war die ASG gezwungen, ihr Spiel umzustellen. Mit nur mäßigem Erfolg: Menden glich zum 21:21 aus (56.) und ging eine Minute vor dem Abpfiff sogar mit 22:21 in Führung gehen.

Mattes Rogowski sicherte mit seinem dritten Treffer Sekunden vor dem Ende noch den einen Punkt. Herausragende Akteure auf dem Platz waren die beiden Torhüter: Pavol Niroda zeigte einmal mehr seine Klasse, und auch sein Gegenüber Kevin Peichert parierte mehr Bälle als man eigentlich halten muss. Mit dem erneuten Remis hat die ASG bereits zum zweiten Mal in Folge ein gewonnen geglaubtes Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben.

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