ASG will sich in Liga zwei durchbeißen
Bild: Inderlied
Im Moment schont Trainer Niklas Kunst, der selbst aktives Mitglied des Teams ist, die Schwimmer der Ahlener SG nicht. Bis zu sechsmal in der Woche hat er Übungseinheiten anberaumt.  
Bild: Inderlied

 „Ein Riesenerfolg für uns“, sagt er und kann es immer noch nicht so recht glauben. Doch was auf den ersten Blick wie ein Wunder wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit. Vor vier Jahren tauchte die ASG immerhin noch in der Bezirksliga ins Wasser ein.

„Als ich 2010 hier Trainer wurde, waren schon einige talentierte und motivierte Leute da“, erinnert sich Kunst an die Anfänge: „Die brauchten alle nur das richtige Training.“ Und genau das hat Kunst seinen Schützlingen Malte Rohden, Niklas Ehlert, Niklas Klingenberg, Christoph Brüning, Jonas Leifeld, Moh’d Aqleh und Nils Schewe bieten können. Dann lief es auf einmal wie geschmiert.

„Die Jungs waren alle 13 oder 14 Jahre alt und unglaublich fleißig. Da hat sich schnell eine gute Mannschaftsdynamik entwickelt“, freut sich der Trainer. Der Aufstieg in die zweite Liga zeigt also, wie wichtig ein guter Zusammenhalt ist. Den pflegen die ASG-Jungs jetzt immer noch, auch wenn sie sich mittlerweile nicht mehr so häufig sehen. „Jetzt studieren viele in anderen Städten“, erklärt Kunst, der zum Beispiel in Köln zur Hochschule geht: „Das macht das Training natürlich nicht so leicht.“

Dem weiß der Trainer aber entgegenzuwirken. „Ich habe den Jungs individuelle Trainingspläne gegeben, und das klappt auch ganz gut.“ Das muss es auch, schließlich geht die Vorbereitung für den Wettkampf in Liga zwei aktuell in die heiße Phase. Bis zu sechsmal die Woche geht es für die ASG ins Wasser.

„Eigentlich schon Hochleistungssport. Die ackern da richtig was ab“, zieht Abteilungsleiter Alfons Leifeld daher völlig zurecht den Hut vor den Aktiven.

Im Februar 2016 müssen die Ahlener zum Mannschaftswettbewerb nach Gelsenkirchen und dürfen dann erstmals als Zweitligisten schwimmen. „Da haben wir schon richtig Bock drauf“, sagt Kunst und kann es kaum erwarten: „Wir wollen unbedingt den Klassenerhalt schaffen.“ Der wäre mit der Punktzahl aus dem Aufstiegswettkampf auch drin. Damit wäre die ASG eine Liga höher nämlich Achter geworden, Platz zehn ist der letzte Nicht-Abstiegsplatz.

„Jetzt schwimmen wir aber gegen Vereine mit Leistungszentren“, erklärt Kunst: „Die sind richtig gut.“ Ahlen aber auch.

SOCIAL BOOKMARKS