ASG zu Gast in der Höhle des Löwen
Bild: Wegener
Thorsten Szymanski (l.) und die ASG dürfen sich in Lemgo nicht aushebeln lassen.
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Aber damit nicht genug, denn mit dem Ausfall des Spielers Bertow steht der Trainer Bertow vor der  Partie am Freitag, 13. Januar, ab  20 Uhr beim Tabellenführer HSG Lemgo II vor einer schwierigen Aufgabe. Wer soll den Routinier, den Denker und Lenker im sensiblen Mannschaftsgefüge des Drittligisten ersetzen? „Wir werden gucken, was wir machen werden“, lässt der arg gebeutelte Coach das Spiel im Lipperland auf sich zu-kommen. „Wir haben im Pokalspiel gegen Ferndorf schon ein paar Sachen ausprobiert, die ganz gut geklappt haben. Mal sehen, was wir in Lemgo aufs Feld bringen können.“

Die Rollenverteilung ist klar geregelt. Lemgo steht mit fünf Punkten Vorsprung einsam an der Tabellenspitze und kann die Rückrunde mit breiter Brust in Angriff nehmen. Ganz anders die Ahlener SG. Mit 4:26 Punkten steht sie mit nur einem Sieg und zwei Unentschieden am Tabellenende.

Drei Punkte beträgt der Abstand zu den zwei Mannschaften vor ihr, vier sind es auf den Viertletzten. Auf den Fünftletzten Rheinhausen ist der Abstand bereits auf sieben Zähler angewachsen. Ob die Operation Klassenerhalt langfristig noch möglich ist, wird immer fraglicher.

Das Hinspiel der beiden Mannschaften ist noch gar nicht so lange her. Durch eine Spielverlegung kam das Saison-Auftakt-Spiel erst Anfang Dezember in der Friedrich-Ebert-Halle zustande. Das verlor die Bertow-Sieben mit 28:34. Mit einem solch knappen Ergebnis beim Spitzenreiter könnte die ASG erhoben Hauptes die Heimreise antreten.

Aber ob die Mannschaft ohne den Spieler Bertow den Lemgoern ein ähnliches Resultat abtrotzen kann, ist fraglich. Der Trainer Bertow gibt sich keinen Tagträumen hin. Er sagt zurückhaltend: „Mal sehen, was dabei herauskommt.

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