ASG zurück in der Spur des Erfolges
Wieder zurück und gleich hundert Prozent: Björn Wiegers mit schwerem Ferndorfer Gepäck auf dem Rücken. Die Ahlener SG gewann pflichtgemäß und ist wieder im Rennen.

„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es mir reicht, wenn wir hier auch nur mit einem Tor gewinnen“, sagte der ASG-Coach nach dem Abpfiff. „Und das hat geklappt. Wir haben durchgängig geführt und der Sieg geriet nie in Gefahr – auch wenn wir nicht überragend gespielt haben.“ Gegen die wuseligen, körperlich unterlegenen Spieler der Gäste waren Geduld und Disziplin gefragt.

 Von Beginn an setzte der TuS auf eine offensive 3:2:1-Deckungsformation, die er Mitte der zweiten Halbzeit sogar noch um eine Manndeckung gegen Mattes Rogowski erweiterte. Doch davon ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken. Durch drei Treffer von Kreisläufer Björn Wiegers und zwei Tore aus der Distanz von Thomas Lammers führte die ASG nach acht Minuten bereits mit 5:2. Wiegers nutzte den Raum, den ihm die Gästedeckung ließ, geschickt aus und seine Mitspieler setzten ihn immer wieder gekonnt in Szene.

Doch Mitte der ersten Halbzeit kam das Angriffsspiel ins Stocken, so dass Ferndorf beim 7:6 (13.), 8:7 (19.) und 9:8 (22.) gefährlich nahe kam. Der Ausgleich gelang den Siegerländern aber nicht.

Nach der Pause verwaltete die Bertow-Sieben ihre 12:8-Halbzeitführung. Zwischenzeitlich zog sie sogar auf 20:14 (46.) davon. „Wir haben das Spiel souverän über die Bühne gebracht“, bilanzierte der Coach. „Wir haben sehr ordentlich verteidigt. Das ist gegen diesen Gegner gar nicht so einfach, denn meine Jungs sind nun einmal alle viel größer und schwerer als die Ferndorfer. Die sind klein und wuselig und permanent auf das Spiel Eins gegen Eins ausgelegt. Deshalb haben wir defensiv verteidigt, auch wenn wir dadurch ein paar Tore aus dem Rückraum kassiert haben. Aber das habe ich in Kauf genommen.“

Damit hat die ASG die undankbare Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten erfolgreich hinter sich gebracht und die auch die unerwartete Hinrundenniederlage in Ferndorf vergessen lassen.

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