ASK macht Sieger RWA die Hölle heiß
Bild: Kreisel
Am Ende setzte sich doch wie erwartet der Oberligist RW Ahlen bei den Hallen-Stadtmeisterschaften durch.
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Der Außenseiter ging das Endspiel der Ahlener Fußball-Stadtmeisterschaft unter dem Hallendach nämlich hochmotiviert an und zeigte keinerlei Angst. Statt sich widerstandslos ins eigene Schicksal zu fügen, führte ASK die Zweikämpfe sehr bissig, und auch nach vorne traute sich der B-Ligist viel zu.

„Ich habe den Jungs vorher gesagt, dass sie hier zeigen können, welche Qualität sie haben“, sagte Spielertrainer Kemal Gemec voller Stolz auf den Auftritt seines Teams: „Und das haben sie dann auch getan.“

Trotzdem ging der Favorit durch Philipp Grodowski in Führung (4.), beeindrucken ließ sich ASK davon aber nicht. Genauso wenig wie von den Krawallen, die Auslöser dafür waren, dass das Spiel in der siebten Minute für längere Zeit unterbrochen wurde. RW-„Fans“ hatten die vor ihnen sitzenden ASK-Anhänger mit Gegenständen beworfen und beschimpft – Szenen, die im Fußball rein gar nichts zu suchen haben.

In dieser aufgeheizten Stimmung schaffte der B-Ligist den verdienten Ausgleich durch Emre Kurt (9.). Der Favorit schlug aber zurück: Cihan Yilmaz bediente mit feinem Pass Talha Temur, der zum 2:1 vollstreckte (13.). Noch war ASK aber nicht geschlagen, denn erneut gelang Emre Kurt der Ausgleich (14.).

Auch nach Temurs nächsten rot-weißen Führungstreffer (15.) steckte der Außenseiter nicht auf. Deshalb musste Yilmaz all seine individuelle Klasse für das 4:2 aufbieten (17.). „Solch einen Spieler kannst du halt nicht dauerhaft ausschalten“, sagte Gemec anerkennend. Er selbst verkürzte noch zum 3:4 (20.).

Den Auftritt widmete das ASK-Team seinen angegriffenen Fans. „Unser Pokal ist nur für euch“, resümierte Emre Kurt.

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