ATC-Aufstieg mit Glück, Fleiß und Können
Aufreihen zum Siegerfoto (hinten v.l.): Andreas Parciany, Christof Drögemöller, Dierk Schaper, Dennis Himmelskötter; (vordere Reihe v.l.): Gerrit Böhm, Jens Küppers und Matthias Bonenkamp feierten kräftig ihren großen Erfolg.

„Wir haben erst in der Kabine ein Bierchen und ein Sekt getrunken, sind danach ins Restaurant und dann ab nach Münster“, sagte Kapitän Dennis Himmelskötter. 6:0 hatten er und seine Schützlinge den TC Bochum-Süd aus der eigenen Halle gefegt. Mal in etwas engeren Duellen, mal etwas deutlicher.

 „Wir hatten auch Glück“, gestand der ATC-Mannschaftsführer, der in seinem Einzel beim Stande von 2:8 im Match-Tiebreak am Boden lag und trotzdem noch mit 11:9 gewann. Zuvor hatte er in Satz zwei einen Matchball seines Gegenspielers abgewehrt. „Es lief einfach.“ Und nicht nur beim Kapitän höchstpersönlich.

Jens Küppers profitierte an Position zwei beim Stand von 3:1 von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners. Andreas Parciany machte es an Position vier etwas spannender, hatte seinen Gegner jedoch immer besser im Griff und gewann nach 6:7, 6:3 verdient mit 10:6 im Match-Tiebreak. Jetzt fehlte noch ein Punkt zum Aufstieg und den lieferte die Ahlener Nummer eins, Gerrit Böhm, in einem hochklassigen zweistündigen Match. 5:7 und 1:4 lag er zurück, bevor sich seine konditionellen Vorteile auszahlten und er nach fünf Spielgewinnen in Folge auch den Match-Tiebreak des dritten Satzes ungefährdet mit 10:3 gewinnen konnte.

 Da Ahlen ein Remis zum Aufstieg genügte, war bereits jetzt die Überraschung perfekt. Böhm/Himmelskötter und Küppers/Drögemöller entschieden auch die beiden Doppel für sich.

„Unser Ziel war eigentlich der Klassenerhalt. Wir waren ja erst in die Ruhr-Lippe-Liga aufgestiegen“, sagte Himmelskötter, der schon nach den Siegen gegen Bönen und Annen gemerkt hatte, dass mehr drin ist als nur der Ligaverbleib. „Wir haben dann öfter trainiert.“ Der Fleiß sollte sich auszahlen.

 Ab Mai startet das Team in der Sommerrunde wieder in der Ruhr-Lippe-Liga. „Ziel ist erstmal der Klassenerhalt“, meint Himmelskötter. Er weiß ja, wo das hinführen kann: zum Aufstieg und zu fetten Sausen.

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