Abbruch des Pokal-Halbfinals beim 2:2
Bild: Havelt
Bernd Kieskemper (r.) traf zum 2:2
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Das Spiel muss nun wiederholt werden. Dass es überhaupt zur Verlängerung kam, hatte die WSU einem Traumtor zu verdanken. In der 92. Minute nahm Bernd Kieskemper einen Eckball volley und hämmerte ihn an den Fuß eines Drensteinfurters, der auf der Torlinie stand. Von dort prallte die Kugel zum Ausgleich ins Netz. Das Tor hatten sich die in Unterzahl tapfer kämpfenden Warendorfer redlich verdient.

Die WSU war in der ersten Hälfte durch einen von Ramazan Bas verwandelten Foulelfmeter, Daniel Möllers hatte Nils Helmer zu Fall gebracht, in Führung gegangen. Kurz vor dem Pausenpfiff sah dann Dennis Nahrmann wegen Beleidigung des Gegenspielers die Rote Karte.

In Überzahl war Drensteinfurt nach dem Wechsel klar überlegen. Isse Sander glich zum 1:1 aus (58.), Dennis Drepper schoss den SV mit 2:1 in Front (66.). Danach übernahmen die Gäste aber das Kommando und erkämpften sich das gerechte 2:2.

„Da kann ich vor meinen Spieler nur den Hut ziehen“, lobte Trainer Markus Kleine-Tebbe seine Schützlinge für diesen Kraftakt. Für die Pokalspielleitung und die Ansetzung fand er keine guten Worte: „Das eine Verlängerung nicht möglich war, war im Vorhinein klar. Man hätte das Spiel einfach nach hinten verschieben müssen. Warum das nicht ging, bleibt mir ein Rätsel.

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