Abgerechnet wird erst ganz am Ende
Bild: Wegener
Keine Luft zum Atmen. Thomas Lammers (r.) und die anderen ASG-Akteure hatten in Soest wenig Spielraum.  
Bild: Wegener

Unterm Strich gehe das Ergebnis in Ordnung, räumte  ASG-Coach Sascha Bertow ein. Es war aus seiner Sicht ein Spiel der verpassten Chancen.

Als seine Mannschaft Mitte der zweiten Hälfte in Rückstand geriet, waren Möglichkeiten da, um den Anschluss herzustellen, denn auch die Gastgeber spielten nicht fehlerfrei. Doch immer dann, wenn es darauf ankam, unterliefen Rogowski & Co. Ballverluste oder technische Fehler, die der STV nutzte. Binnen neun Minuten setzten sich die Gastgeber von 21:20 (42.) auf 27:21 (51.) ab. Zwar konnte die ASG auf vier Treffer herankommen, mehr war an diesem Abend nicht drin.

Soests offensive Deckung war der Erfolgsgarant. Mit ihrer kollektiven Manndeckung übten die Gastgeber enormen Druck aus und zwangen die ASG oft zu Fehlern. „Es war das erwartet schwere Spiel“, erklärte STV-Coach Dirk Lohse. „Ahlen war ein guter Gegner, der auf Vieles eine Antwort hatte.“ Nur eben nicht auf die Manndeckung.

Erfolgreichster Torschütze war Torben Voss-Fels mit acht Treffern aus dem Rückraum. Seiner Urgewalt hatte die ASG wenig entgegenzusetzen. Bester Gäste-Torjäger war Thorsten Szymanski, der siebenmal traf.

Durch die Niederlage haben Ahlens Ambitionen einen Dämpfer erhalten. Aber entschieden ist noch nichts. Vielleicht kommt es am letzten Spieltag zum großen Showdown in der Friedrich-Ebert-Halle, denn dann ist der Soester TV dort zu Gast.

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