Abschied von Fans mit lecker Siegerbier?
Das könnt’ eng werden für Torben Voigt. Heute Abend verabschieden sich Mannschaft und einige Spieler von ihren Fans in der Halle. Ein Sieg gegen Leichlingen wäre ein nettes Geschenk dafür.

Am Freitag, 19.30 Uhr, ist mit dem Leichlinger TV der direkte Tabellennachbar in der Friedrich-Ebert-Halle zu Gast. „Leichlingen ist sehr gut aufgestellt“, sagt der ASG-Trainer, der nicht so gerne an das Hinspiel erinnert werden möchte. Da erwischte seine Mannschaft einen rabenschwarzen Tag und kam mit einer derben 24:38-Packung im Gepäck wieder nach Hause.

 Derzeit belegt der LTV den neunten Rang direkt vor den Ahlenern, die vier Punkte Rückstand auf die Rheinländer haben. Sie sind in dieser Spielzeit nicht so dominant wie in den Jahren zuvor. Aber dafür hat Bertow eine Erklärung. „Leichlingen hat einen Umbruch eingeleitet“, sagt er. „Mit Lars Hepp haben sie einen Trainer geholt, der mit jungen Spielern arbeitet. Das ist eine gute Truppe.“

15 Siegen stehen bei den Gästen zwölf Niederlagen gegenüber. Zuletzt setzte es drei Niederlagen, doch die will der ASG-Trainer nicht zu hoch hängen. „Gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenregion haben sie sehr gut mitgespielt“, so Bertow. „Aber am Ende hat es nicht gereicht. Da fehlten bei den jungen Spielern noch die letzten Körnchen.“

Dass die ASG in den beiden noch ausstehenden Spielen das Punktekonto von 27:29 Zählern ins Positive verschieben kann, wäre wünschenswert. Doch angesichts der Gegner wie Leichlingen und GWD Minden II mag Bertow keine Prognose abgeben. Fest steht, dass sich seine Mannschaft in der Seuchensaison mit zahlreichen Verletzten sehr gut präsentiert hat. Und genau das will das ASG-Team auch in den beiden verbleibenden Partien tun. Ob die angeschlagenen Jannis Fauteck (Leiste) und Torhüter Andreas Tesch (Ellbogen) wieder mit dabei sind, ist noch offen.

Fest steht jedoch, dass die scheidenden Spieler einen würdigen Abschied bekommen sollen. Am besten mit zwei Punkten, denn das Siegerbier schmeckt am Besten.

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