Ahlen droht nächste Absage und Ausfall
Bild: Wegener
Eine längere Pause könnte Ahlens Neuzugang Rion Latifaj (rechts) bevorstehen.
Bild: Wegener

„Ist ja momentan die einzige Möglichkeit, um irgendwie im Rhythmus zu bleiben“, erklärt der leidgeprüfte Trainer Christian Britscho, der sich nach den Absagen der Partien gegen Ennepetal und anschließend in Rhynern nichts sehnlicher wünscht als das erste Pflichtspiel im Jahr 2020. Doch das nächste Ungemach droht bereits. Auch die Austragung der für Sonntagnachmittag angesetzten Nachholpartie bei der U 23 von Preußen Münster steht laut Britscho auf wackligen Füßen.

Britscho rechnet mit Anruf aus Münster

„Es ist gut möglich, dass wir am Samstag einen Anruf aus Münster bekommen“, rechnet Britscho mit einer weiteren Absage. Aus Sicherheitsgründen soll die Partie gegen den alten Rivalen aus Münster im Preußenstadion über die Bühne gehen. Doch dort würden am Samstag auch schon die A-Junioren des SCP ihr Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen absolvieren. „Bei der Wetterprognose kann sich jeder ausmalen, wie der Rasen dann aussieht“, prophezeit Britscho, dem nichts anderes übrig bleibt, als abzuwarten – und so lange zu testen, bis das erste Pflichtspiel tatsächlich stattfinden kann.

„Das müssen wir uns ankreiden“

Beim 1:1 gegen Fichte Bielefeld störte Ahlens Trainer eigentlich nur, dass nicht mehr als das eine Tor von Sebastian Mai zum 1:0 (24.) gelang. „Das müssen wir uns ankreiden, wir hatten bestimmt fünf, sechs gute Möglichkeiten“, so Britscho, der ansonsten aber wenig zu meckern hat: „Die Jungs ziehen nach wie vor super mit. Aber es wird halt wirklich Zeit für das erste Pflichtspiel.“ Einen personellen Rückschlag muss Rot-Weiß zudem verkraften: Rion Latifaj zog sich im Training eine Verletzung zu. Sollte tatsächlich – wie befürchtet – das Syndesmoseband betroffen sein, droht ein längerer Ausfall.

SOCIAL BOOKMARKS