Ahlen mit 1:4 in Roland noch gut bedient
Bild: Rollié
Die Vorentscheidung: Eine direkt verwandelte Ecke von Suri Ecke landet zum 3:0 für Roland im RWA-Kasten
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 „Das war ein hochverdienter Sieg für Roland“, gestand ein zerknirschter Marco Antwerpen am Ende ein. Der Gäste-Trainer musste abermals auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Dennoch dürfte gerade nach der erschreckend schwachen ersten Halbzeit Gesprächsbedarf bestehen. Immerhin standen anfangs schon mehr als eine Handvoll etablierte Oberliga-Spieler im rot-weißen Trikot auf dem Platz.

Allerdings schienen die oft mit der Zuschauerrolle einverstanden zu sein. Daher durfte Felix Frank schon nach elf Minuten mit einem wuchtigen Linksschuss aus 25 Metern zum 1:0 einnetzen. Beim 2:0 von Mike Pihl (30.) nach Mrowiec-Flanke ließ Sebastian Strömer den nicht besonders großen Roländer Flügelspieler frei zum Kopfball kommen. Das 3:0 war der negative Höhepunkt. Suri Ucar (32.) traf mit einer Ecke direkt ins lange Ecke, vorbei am orientierungslosen Schlussmann Burak Karali und einigen staunenden RW-Abwehrspielern.

Damit aber noch nicht genug, denn Joachim Mrowiec hatte Ahlen wohl immer noch nicht auf der Rechnung. Der Angreifer setzte sich nur zwei Minuten später dieses Mal auf der rechten Seite durch und bediente Jo Laumann mit einer maßgenauen Flanke. Der Routinier musste nur noch einnicken: 4:0.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt, denn als RW-Abwehrchef Nico Niemeier nach 55 Minuten vermutlich mit einem Muskelfaserriss runter musste und die Gäste wegen des bereits erschöpften Auswechselkontingents zu Zehnt weiterspielen mussten, schaltete Roland mindestens zwei Gänge zurück. Ansonsten hätte Rot-Weiß ein Debakel gedroht.

So aber beschränkte sich die Heim-Elf überwiegend auf Ballsicherung und machte dem Nachbarn sogar noch ein Geschenk. Vadim Baumbach kam in der 80. Minute am langen Pfosten an alter Wirkungsstätte ungehindert zum Kopfball und gestaltete das Ergebnis mit dem Tor zum 4:1 etwas erträglicher.

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