Ahlener Athleten beim Oelder Triathlon
Frauenpower: die Damenmannschaft des ASC Ahlen vor dem Start (v. l.) Susanne Hämmerling, Katrin Müller, Gudrun Kraus, Simone Schnafel, Silke Diecksmeier, Sabine Dahmen und Caroline Kemper, es fehlt Annika Jörke.

Die beiden völlig unterschiedlich agierenden Athletinnen trennte im Ziel nur wenige Sekunden. Jörke spielte zunächst ihre Stärken beim Schwimmen und Radfahren aus. Dabei lief das Rennen wegen der kraftraubenden Vorbereitung auf die baldige Langdistanz nicht optimal. Kemper hatte beim Laufen ihre mit Abstand beste Disziplin und kam bis auf 23 Sekunden auf Jörke heran. Gudrun Kraus scheint das Siegertreppchen gebucht zu haben. Sie holte einen weiteren Altersklassensieg in der W 50.

Nach dem Schwimmen holte sie eine Gegnerin nach der anderen ein und lief nach starken 1:12:41 h ins Ziel. Außerdem waren Silke Diecksmeier (1:13:03 h), Susanne Hämmerling (1:13:12 h), Sabine Dahmen (1:23:16 h), Simone Schnafel (1:35:28 h) und Katrin Müller am Start. Schnafel lief eine Runde zu viel und hatte damit eine irreguläre Zeit. Müller fuhr bereits nach der ersten Radrunde in die Wechselzone und wurde deshalb aus der Wertung genommen. Schnellster Ahlener war Martin Schnafel (1:01:39 h) und wurde Dritter der M 45. Nach dem Schwimmen war der immer stärker werdende Marc Dahmen (1:03:12 h) vorne, auf dem Fuße folgte ihm Sebastian Schröer (1:02:32 h).

In Sichtweite stieg Schnafel aufs Rad. Bereits auf der ersten Bergfahrt nach Stromberg musste Schröer Schnafel passieren lassen. Er fuhr auch an Dahmen noch vorbei. Durch einen schlechten Wechsel in die Laufschuhe waren die beiden nach dem Radfahren noch dicht beisammen. Trotz eines Sturzes in der Wechselzone machte Schröer beim Laufen Druck. Dort hielt Dahmen das hohe Tempo nicht. So kam Oli Diecksmeier näher an Dahmen heran und lief nach 1:03:47 h über die Ziellinie. Wegen einer Wadenverletzung ging Dennis Jörke den Lauf etwas ruhiger an, er finishte nach 1:04:51 h.

Weitere Ahlener waren Sebastian Link (1:07:14 h), Stefan Link (1:10:35 h), Karsten Kordes (1:11:03 h), Bartosch Hämmerling (1:11:08 h), Bernd Schnabel (1:11:25 h), Mirko Scherlitz (1:12:21 h) und Jürgen Kraus (1:17:43 h).

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