Ahlener Hitzewallungen am Stimberg
Platz da! Julius Richter stürmt voran. In Erkenschwick macht die Abwehr noch ein wenig mehr Sorgen als der Angriff. Aber RW Ahlen ist optimistisch vor dem Oberliga-Start.

Vielleicht auch, weil der Trainer einmal mehr so viel Selbstvertrauen und Hitze vermittelt, dass man meint, nichts könne schiefgehen. Dass die SpVgg Erkenschwick, obwohl hier und da als Mitfavorit gehandelt, selbst zuhause eher defensiv arbeitet und auf Konter setzt, macht den Ahlenern keine Sorgen. Und wenn es umgedreht läuft, schon mal gar nicht.

 „Die können uns gerne auch was anderes anbieten“, reibt sich Antwerpen die Hände. „Wir können auch hohes Tempo gehen und dann werden wir unsere Tore machen.“ Also egal, was Kollege Magnus Niemöller auffährt, Antwerpen glaubt, die Antwort zu haben. Aber er fordert Geduld. „Der ballführende Spieler trägt hohe Verantwortung“, warnt er davor, in der Vorwärtsbewegung ja nicht zu leichtsinnig zu werden.

 Denn wenn die Retourkutsche läuft, könnte sie das einzige rotweiße Sorgenkind in einige Verlegenheit bringen – die Defensive. Immerhin hat Erkenschwick auch ohne seinen „Umschaltspieler“ Sebastian Westerhoff (zu Marl-Hüls), den Bezirksligisten DJK Datteln in der Generalprobe im Kreispokal mit 6:1 ausgeknockt.

 Die Gegentore in den Tests bringen Antwerpen noch zum Grübeln. Timo Achenbach schult weiter auf rechte Außenbahn um, links ist Manuel Greshake noch neu auf dem Posten. Kordian Rudzinski muss nicht erst eingebaut werden, der polnische Fußballverband hat die Freigabe noch nicht weitergeleitet, dafür verlässt man ich auf Rene Lindner in der Innenverteidigung.

Sicherheit gibt es indes längst bei der Nummer eins.  „Die beiden trennen nur Nuancen“, weiß Antwerpen, dass beide Keeper „heiß“ sind und hat sich bereits entschieden, ob Philipp Hinkerrohe oder Sören Stauder im Tor steht. Nur verraten will er noch nicht, was er da mit seinen Kapitänen Backszat und Heermann als Berater in der T-Frage ausbaldowert hat. Vielleicht musste man erst Temperatur messen?

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