Ahlener SG benötigt Erfolgserlebnis
Bild: Wegener
Viele Einzelgespräche hat ASG-Trainer Sascha Bertow unter der Woche geführt. Resultat: Er und sein Team sind nach wie vor auf einer Wellenlänge. Die Lage in der Liga ist jedoch kritisch.
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ASG-Trainer Sascha Bertow hat sich die Aufzeichnung der Partie gegen die Ostwestfalen noch einmal in Ruhe angeschaut und die Fehler seiner Männer analysiert. Grobe Schnitzer hat er dabei nicht ausgemacht, aber viele kleine Dinge, die seine Spieler in den 60 Minuten nicht richtig gemacht haben. In der Summe waren diese für die Niederlage verantwortlich.

Viele Einzelgespräche

Außer der Analyse hat Bertow unter der Woche zahlreiche Einzelgespräche geführt, um die Stimmungslage und Sichtweise seiner Akteure in Erfahrung zu bringen. Dabei ist dem Ahlener Verantwortlichen aufgefallen, dass sich seine Eindrücke mit denen der Spieler decken. „Natürlich ist die jetzige Situation ärgerlich“, sagt der ASG-Trainer. „Aber ich habe von vornherein gesagt, dass wir in dieser Saison gegen den Abstieg spielen werden. Wir haben eine junge Mannschaft, die Fehler macht.“

Bertow bittet um Geduld

Bertow appelliert an die Geduld. „Die Mannschaft arbeitet gut im Training, aber sie braucht Zeit, sich zu entwickeln“, erklärt er. Angesichts der Lage in der Tabelle wird die Zeit jedoch knapp. Was das Team braucht, ist ein Erfolgserlebnis. Aber ob das gerade gegen den Rangsechsten aus Köln möglich ist? „Gegen Longerich können wir befreit aufspielen, da haben wir nichts zu verlieren“, sagt Bertow.

Weitere Hintergründe zum Spiel der ASG-Handballer beim Longericher SC lesen Sie am 25. Oktober in der „Glocke“.

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