Ahlener SG startet in die Vorbereitung
Foto: Hübl
Zum Trainingsauftakt bei der Ahlener SG stellten sich die drei Zugänge (v. l.) Dominik Spannekrebs, Maximilian Nowatzki und Lukas Hinterding mit Trainer Sascha Bertow zum Gruppenbild mit Abstand.
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Damit versicherten die Spieler schriftlich, dass sie keine Anzeichen für eine Corona-Infektion haben. Nach dem Desinfizieren der Hände ging es dann vorbei an den mit weiß-rotem Flatterband gesperrten Umkleidekabinen in die Friedrich-Ebert-Halle.

Aber nicht um Kraft und Ausdauer zu bolzen. „Hallengewöhnung steht in den nächsten Wochen an“, erklärte Trainer Sascha Bertow. „Die Jungs sind seit März nur laufen gewesen und haben Krafttraining gemacht. Wenn wir jetzt sofort durchstarten würden, dann wären Verletzungen vorprogrammiert.“

Die ASG-Handballer starten also wieder einmal bei null, denn schon im Juni, als sie das erste Mal in die Halle durften, sollten sie sich dosiert an die Bewegungen gewöhnen. „Doch der Lockdown hat uns wieder nach einer Woche einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Bertow. „Also starten wir jetzt noch mal von vorne.“

Der Übungsleiter räumte ein, dass die Vorbereitung in Zeiten der Pandemie eine ganz besondere sei. „Man kann eigentlich nichts planen“, verriet er. „Die Trainingspläne habe ich fertig, doch von Woche zu Woche muss ich umplanen. Und auch die vorgesehenen Testspiele sind noch nicht terminiert. Wie auch, wenn keiner weiß, was in der nächsten Woche ist“, beklagt Bertow. „Wir haben keinen Termin für den Saisonbeginn, keine Gruppeneinteilung. Wir haben nichts.“

Um auf der sicheren Seite zu sein, hat der ASG-Trainer die Teambuildingmaßnahme in Winterberg sowie das Trainingslager im luxemburgischen Differdingen gestrichen. „Wir werden unser Trainingslager hier in der Halle abhalten“, erklärte Bertow, der die drei Neuen in der Mannschaft begrüßte. Dominik Spannekrebs, Maximilian Nowatzki und Eigengewächs Lukas Hinterding verstärken den Kader.

Dann ging es in der Halle los. Torhüter Maurice Behrens bekam das Lächeln beim Warmlaufen gar nicht aus dem Gesicht. „Endlich können wir wieder in der Halle trainieren“, freute er sich. Und auch die Kollegen hatten sichtlich ihren Spaß am gemeinsamen Sport, auch wenn dieser immer noch vom Abstandhalten geprägt ist. Aber bei der Hallengewöhnung stört das nicht.

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