Ahlener SG wechselt den Rechtsaußen
Dem Ingenieur ist nix zu schwör? Nicht ganz – Thies Hülsbusch schafft die zukünftige Doppelbelastung mit Beruf und Berufung nicht mehr und wechselt in die Zweite.

 Thies Hülsbusch wird zwar in Zukunft aus beruflichen Gründen keine Konter mehr für die ASG laufen, dafür aber hinterlässt er nicht nur einen glücklichen Nico Horn, der nun endlich seine Chance in der ersten Garde nutzen kann, sondern auch eine aufgeregte Zweite, die mit Hülsbusch im Verbandsliga-Abstiegskampf einen starken Neuzugang dazu bekommt.

 „Es hatte sich bereits angekündigt, dass ich kürzer treten muss. Alle wussten Bescheid“, sagt der 25-jährige Münsteraner, der nach fünf Jahren bei der Ahlener SG nun seinen Master als Wirtschaftsingenieur abgeschlossen hat und bei Meerbusch einen Vollzeit-Job antritt. „Nur noch einmal die Woche trainieren ist in der dritten Liga aussichtslos“, sagt Hülsbusch, der ab Januar bei der Reserve Vollgas geben will.

 Die reicht dafür Nico Horn eins höher, und der freut sich schon wie Bolle. „Auf den Augenblick hab’ ich gewartet, dafür macht man das ja“, sagt der 22-jährige, der grad seine Abschlussprüfung zum Kaufmann absolviert.

 Bislang hat der ehemalige A-Jugend-Bundesliga-Spieler unter dem neuen Reserven-Trainer Uwe Bekston ein paar Mal in der Oberliga mitgezockt und saß in Liga Drei auch mal auf der Bank.

„Das ist ein anderes Niveau, klar. Aber mein Ziel ist es, Stammspieler zu werden“, macht Horn klar: „Für Angst bin ich nicht der Typ.“ Dafür muss Horn aber noch an Niklas Seifert vorbei, zurzeit die Nummer eins auf Außen. „Ich geb zu, der ist schon stark“, gesteht der neue Konkurrent und reibt sich die Hände – Herausforderung akzeptiert!

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