Ahlener SG zu Gast in der Schießbude
Oh Schreck, der Gegenspieler macht Platz: Mattes Rogowski fliegt an und trifft. Die ASG visiert die ersten Auswärts-Punkte an.

Auf dem Papier ein lösbare Aufgabe, doch der ASG-Spielertrainer warnt vor Überheblichkeit: „Die haben eigentlich keine schlechte Mannschaft. Das konnte ich auf den Videos sehen. Das ist auf keinen Fall eine Gurkentruppe.“

In den bisherigen neun Partien konnten die Ostwestfalen nur einmal gewinnen. Am dritten Spieltag besiegte die Mannschaft von Trainer Bert Fuchs die HSG Varel-Friesland mit 22:21 in eigener Halle. Alle anderen Partien gab die Spielgemeinschaft ab. Zuletzt unterlag sie dem VfL Edewecht mit 28:37. Einen Spieltag zuvor zog sie gegen Eintracht Hagen mit 22:27 den Kürzeren.

 Mit 299 Gegentoren sind die Gastgeber die Schießbude der Liga und haben im Schnitt 33 Gegentore pro Spiel kassiert. Bei durchschnittlich 26 geworfenen Treffern ist der letzte Tabellenplatz daher keine Überraschung.

 „Wir haben uns kontinuierlich gesteigert. Vielleicht kriegen wir am Wochenende einen Auswärtssieg hin. Das wird nicht leicht, doch ich denke, es ist machbar. Die Wahrscheinlichkeit dort gewinnen zu können, ist nicht so gering“, blickt Bertow vorsichtig auf die nächste Aufgabe. Mit einem Erfolg könnte seine Mannschaft den Anschluss ans untere Mittelfeld herstellen.

„Wir haben viele kleine Wehwehchen in der Mannschaft, aber die Jungens sind heiß. Ich gehe davon aus, dass alle spielen werden.“ Das Training unter der Woche litt unter den Verletzungen, doch das mag der ASG-Coach nicht zu hoch hängen. Er will an die gute Leistung des Hagen-Spiels anknüpfen. Gelingt das, dann, so ist er überzeugt, kann es was mit dem ersten Auswärtssieg werden.

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