Albayrak: „Wir werden uns wehren“
Bild: Wegener
Dem Wuppertaler Druck standhalten: RW Ahlens (v. l.) Rouven Meschede, Mert Sahin, Cihan Yilmaz, Christopher Heermann und Nurettin Kayaoglu wollen sich dem Tabellenvierten vehement entgegenstemmen.  
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Aber: Der abstiegsbedrohte Club aus Ahlen hat sich noch lange nicht in sein Schicksal gefügt. „Wir werden uns wehren“, sagt der Chef, krempelt die Ärmel hoch und will schleunigst wichtige Punkte sammeln. „Warum nicht auch gegen Wuppertal?“ Zwar weckte das 1:1 gegen Bonn noch keine Frühlingsgefühle, aber was noch nicht ist, kann ja im Heimspiel am Samstag, 25. Februar (14 Uhr), gegen den WSV werden. „Wir sind konkurrenzfähig. Und wir haben eine Chance“, sagt Albayrak.

Doch auch er weiß: „Da kommt ein Team, das sich zuletzt in einen Rausch gespielt hat.“ 5:1 gegen Düsseldorf, 4:1 gegen Rödinghausen: Was der Vierte mit viel Freude und Begeisterung schafft, muss RW Ahlen sich hart erarbeiten. Erst recht auf tiefem Rasen im Wersestadion.

„Das wird ein Kampfspiel. Da müssen wir einfach hart gegen den Ball arbeiten, das Spiel unterbinden und die Zweikämpfe annehmen.“ Was Albayrak fordert, klingt nicht nach Schönspielerei, soll es aber auch nicht. „Wir können nur so ins Spiel finden“, erklärt der Trainer, der auf den gelbgesperrten Kamil Waldoch verzichten muss, dafür aber Jan Klauke wieder ins Rennen schicken kann.

„Hinten stehen wir relativ sicher. Auch Sascha Kirschstein hilft uns da natürlich. Er wird von Minute zu Minute besser. Generell habe ich keinen Grund, viel zu ändern“, betont Albayrak, der deshalb auch in der Offensive ohne Veränderungen starten dürfte. Was auch heißt, dass die beiden Angreifer Wassinger und Tüter wenn von der Bank kommen werden.

„Wir sind da ganz gut aufgestellt. Auch Max Machtemes kann immer eine Waffe von außen sein“, nimmt Albayrak alle mit in die Pflicht, gemeinsam endlich für viel Licht und Glücksgefühle zu sorgen.

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