Allstar-Team verabschiedet FCS-Trainer Förster
Foto: Caspar
Zum Abschied von Markus Förster (r.) noch einmal gemeinsam aktiv: Nils De Carnee (hinten, v. l.), Markus Zumr, Leon Bußemas, Michael Lübbert, Benjamin Kotzott, Michael Goldbach, Dennis McQueen, David Pascher, Maik Strickmann (vorne v. l.) Dirk Heimeier, Dusty Haffke, Dirk Kuhlmann, Tobias Bermpohl, Dennis Brockmann.
Foto: Caspar

Markus Förster, der den FC Sürenheide in die Kreisliga B zurückgeführt hat, ist es zum Abschluss seiner Spieler- und Trainerlaufbahn gelungen, ein Allstar-Team mit zahlreichen Wegbegleitern zusammen zu trommeln. „Es hat nur drei Absagen gegeben“, freute sich der 41-jährige Initiator über das Interesse seiner einstigen Mitstreiter und Schützlinge. 

Die weiteste Anreise nahm Dirk Heimeier auf sich, der seit einem halben Jahr in Bremerhaven lebt. „Für Markus ist mir keine Anfahrt zu weit“, erklärte der ehemalige Harsewinkeler. „Ich finde es gut, dass auch mal ein kleiner Verein so etwas macht“, hatte sich auch FCS-Vereinschef Uli Trost zum „Förster-Halali“ mit rund 200 Zuschauern eingefunden, die vom witzigen Stadionsprecher Kai Hartinger bestens unterhalten wurden. 

Vor dem Anpfiff hatte Dirk Heimeier ganz keck einen 10:0-Sieg für die Allstars via Mikrofon angekündigt. Zehn Tore schossen die Förster-Buben dann tatsächlich gegen die zweite FCS-Mannschaft, kassierten allerdings auch fünf. Dass die Oldies noch genügend Puste haben, bewiesen sie in der zweiten Halbzeit, als sie sich nach 2:4-Rückstand in einen Torrausch steigerten. Und das, obwohl ihr Pausengetränk Bier statt Mineralwasser war... 

„Wenn Leon Bußemas nicht acht Großchancen verballert hätte, hätten wir höher gewonnen, zehn reichen aber auch“, lächelte Markus Förster. Er war der einzige Akteur, dem Schiedsrichter Michael Swiers die Gelbe Karte zeigte. „Eine einmalige Idee. Mir ist nicht bekannt, dass in unserem Kreis ein Trainer oder Spieler aus der Kreisliga C jemals ein Abschiedsspiel bekommen hat“, kommentierte der staunende Referee. 

Und Michael Lübbert mutmaßte: „Ich glaube, das ist sogar einmalig im deutschen Amateurfußball.“ Für die „historische“ Partie mit anschließender Grill-Party wurden die Allstars mit nagelneuen Trikots eingekleidet. Sie dürfen den von Mitstreiter Dirk Kuhlmann spendierten Dress behalten. Fünf Sterne zieren das rote Hemd von Markus Förster – sie stehen für seine fünf Klubs, am längsten war er bei der TSG Harsewinkel. 

„Einige mögen darüber schmunzeln, doch mein Markus hat sich dieses Match verdient“, unterstrich die fleißig fotografierende Ehefrau Sabine Förster. Ihr Gatte bleibt dem FCS erhalten – nun als Sportlicher Leiter der aufstrebenden Fußballabteilung.

SOCIAL BOOKMARKS