Am Ende fehlt der WSU die Cleverness
Michael Bilitewski

Letztlich fehlten nur ein paar Minuten, nämlich genau sieben. Bis zum 29:29 nach 53 Minuten hielten die Hausherrem voll dagegen und waren mit den Gegnern auf Augenhöhe. Dann allerdings passierten den Warendorfern im Angriff gleich zwei leichte Abspielfehler in Folge, die die Bielefelder mit schnellen Gegenstößen nutzten. Es hieß 29:31, die HSG legte noch einmal nach und so war die Begegnung beim 29:32 gelaufen. Am Ende hieß es 31:35.

„Es war eigentlich ein super Spiel von uns“, war Trainer Rob de Pijper, der diesmal nicht selber aktiv ins Geschehen Eingriff, zufrieden. Die Niederlage schrieb er der fehlenden Erfahrung vieler seiner Schützlinge zu. „Es fehlte einfach die Cleverness“, sagte der Übungsleiter, der trotzdem positiv in die Zukunft blickte. „Wir machen große Fortschritte und werden unsere Punkte holen.“

Fast die gesamte Begegnung verlief ausgeglichen. Die Emsstädter agierten erneut mit einer offensiven Vier-Zwei-Deckung. Das ermöglichte zum einen einige Chancen zu leichte Gegenstoßtoren, barg aber auch die Gefahr von zu viel Räumen für den Gegner. Die nutzten die HSG-Akteure allerdings nur phasenweise konsequent, hatten letztlich aber das bessere Ende für sich. Die beste Chance etwas davonzuziehen, vergab die WSU in der 46. Minute bei einer 25:23-Führung. Statt auf drei Tore zu erhöhen, nutzten die Bielefelder einen Warendorfer Patzer zum schnellen Anschlusstreffer.

WSU: Rau, Navaratnam – Ahlbrand (9), Nitsche (8/2), Hamsen (5), Kleigrewe (4), Ahlke (2), Bilitewski (1), Hippler (1), Linnenbank (1), Schemann

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