„Anspruch ist es, ein gutes Spiel zu zeigen“
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Die Hoffnungen des FC Gütersloh auf eine erfolgreiche Rückrunde ruhen auch auf dem Torriecher von Eric Yahkem, mit sechs Treffern effektivster Offensivspieler der Heidewald-Elf.
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„Die Jungs haben einen super Job in der Vorbereitung gemacht und mit der Ausnahme des Testspiels gegen Verl II auch in vielen Phasen auf dem Platz umgesetzt“, formuliert Hesse, der mittlerweile zwölf Monate beim Heidewald-Club das sportliche Sagen hat, eine nicht minder anspruchsvolle Zielsetzung für den Rest der Spielzeit in der fünften Spielklasse.

„Wir möchten in jeder der verbleibenden Begegnungen bis zum Saisonende richtig guten Fußball spielen“, glaubt Hesse indes nicht mehr daran, dass sich das Führungstrio Wiedenbrück, Meinerzhagen und Ahlen noch abfangen lässt und damit diese Anspruchshaltung mit dem Versuch der Umsetzung der Maßstab schlechthin bis zum Saisonende beim Heidewald-Club sein wird.

Zur Erinnerung: Julian Hesse rutschte Anfang 2019 beim FC Gütersloh in die Linienchef-Rolle, als der FCG drohte abzuschmieren. „Wir haben uns seit dieser Zeit von einer Kontermannschaft hin zu einem Team entwickelt, welches auf dem Platz den Ton angeben möchte“, skizziert der Ex-Verler den Entwicklungsschritt der zurückliegenden Monate.

Hoch stehen, den Gegner permanent unter Druck setzen und ihn folgerichtig vom eigenen Tor fernhalten, dazu immer wieder den Versuch starten, die eigene Spielidee durchzudrücken und letztendlich damit erfolgreich zu sein, zählt Hesse auf, der bei seiner Mannschaft schon zahlreiche Merkmale dieses Spielvorhabens erkennen kann.

„Daran wollen wir am Sonntag gegen ASC Dortmund anknüpfen“, weiß der FCG-Verantwortliche gleichwohl um die individuelle Stärke der vor Saisonbeginn hochgehandelten Gäste, die mit den Spielern Podehl und Brümmer um zwei herausragende Oberliga-Kräfte verfügen.

Für den Auftakt einer unterhaltsamen Oberliga-Rückserie kann der Trainer personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mit Serdar Erdogmus und Berkant Güner stehen nur zwei Akteure verletzungsbedingt nicht zu Verfügung. Damit hat Hesse die Qual der Wahl, entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf im FCG-Kader, um überhaupt auf den Aufstellungsbogen zu rutschen.

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