Aram-Masters mehr als ein Turnier
Da ist der Papa mächtig stolz: Alexander Frenzel siegte mit den Altherren der Aramäer, Töchterchen Charlotte (3) half fleißig bei der Siegerehrung mit. Hier hält sie den Senioren-Pokal.

Auch bei der neunten Auflage am Sonntag gingen die Spieler stets respektvoll miteinander um, schenkten sich auf der Platte aber dennoch nichts. „So wollen wir es haben“, freut sich Celik darüber. „Das hat den guten Ruf unseres Turniers nochmal bestätigt.“ Sahen auch die teilnehmenden Mannschaften so, die dem Organisator ausnahmslos positive Rückmeldungen gaben (wir berichteten).

 „Wenn die Leute dir so etwas sagen, dann haben sich all die Mühen und Vorbereitungen bezahlt gemacht“, ehrt das Celik und seine Vorstandskollegen. „Das ist der beste Lohn bei solch einem Turnier.“

Das Aram-Masters begreift sich allerdings als mehr als nur ein simples Fußballturnier. Ausrichter Aramäer Ahlen will damit ein Zeichen für die Verbundenheit im Sport setzen - auf und neben dem Feld. So wurde das Turnier vor dem Seniorenendspiel zwischen ASK Ahlen und Westfalia Vorhelm für eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen ASG-Handballer Andreas Tesch unterbrochen. Ein Moment der Stille an einem sonst so bunten Nachmittag. Anschließend spendeten die Vorhelmer ihr gewonnenes Preisgeld sogar an die Familie des Sportskollegen, man hält eben zusammen.

„Genau darum geht es beim Aram-Masters“, so Celik. 2021 steht dann die zehnte Ausgabe des Turniers auf dem Programm. Ein runder Geburtstag, den die Aramäer gebührend feiern wollen. „Es ist etwas Besonderes in Planung, wir haben Spektakuläres vor“, verrät Celik schonmal. „Genaues gibt es allerdings noch nicht.“ Nur eines lässt er sich dann aber doch entlocken: „Wir werden auf gar keinen Fall irgendwelche höherklassigen Mannschaften einkaufen. Das wäre dann einfach nicht mehr unser Turnier.“

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