Asche gegen die Asche in Ennigerloh
Der Fördervereins-Vorsitzende Frank Schnur erhielt von Volksbank-Vertreter Jürgen Schürmann im Beisein von Jürgen Zenk (v. l.) 9000 Euro.

 Die Zaungäste bereuten ihr Kommen nicht, denn die Kicker zeigten ein ansehnliches Spiel, das die Gäste vom Mahlberg mit 4:2 (1:2) gewannen. Die von Martin Hanskötter trainierte Stadtauswahl mit Akteuren aus Ennigerloh, Enniger, Westkirchen und Ostenfelde machte ihre Sache prima und trat erfrischend frech auf.

Marek Ratering (TSV Ostenfelde) brachte das Hanskötter-Team nach 14 Minuten in Führung, ehe Michael Erzen zum 1:1 (33.) ausglich. Ennigers Dennis Rinke schoss das Ennigerloher Allstar-Team erneut in Front (37.). In Hälfte zwei drehte die Hammer Mannschaft, die mit Akteuren der ersten Mannschaft sowie der U23 und U19 aufgelaufen war, die Partie. Luc Ndjock, Michael Baum und Ferhat Cerci waren für den Favoriten erfolgreich, während die Ennigerloher einige Möglichkeiten liegen ließen.

 Letztlich war das Resultat aber zweitrangig, denn entscheidend waren die Einnahmen für Förderverein „Pro Kunstrasen“. Die Zuschauer zahlten Eintritt, aßen, tranken und kauften Tombola-Lose. Wie hoch exakt der Erlös des Benefizspiels war, ließ sich noch nicht beziffern. Das Geld wird ein weiterer Mosaikstein sein, um den angestrebten SuS-Eigenanteil von etwa 100 000 Euro für den zirka 500 000 Euro teuren Kunstrasen auf die hohe Kante zu schaffen. Den Löwenanteil wird die Kommune aufbringen müssen, die wie so viele Städte nicht auf Rosen gebettet ist.

„Der SuS hat viel Asche, die Stadt Ennigerloh nicht“, brachte es Bürgermeister Berthold Lülf launig auf den Punkt. Es ist unstrittig, dass die 507 Mitglieder des SuS – darunter sind 300 Kinder und Jugendliche – schon zu lange auf einen Kunstrasen warten.

 „Wir sind im ständigen, konstruktiven Dialog mit allen Parteien“, betonte Jürgen Zenk aus dem Projektteam des Fördervereins. Angestrebt sei der Bau bestenfalls schon für das Jahr 2014. Am Rande des Benefizspiels zog übrigens auch die Volksbank Oelde-Ennigerloh-Neubeckum die Spendierhosen an. Deren Vertreter Jürgen Schürmann übergab dem Fördervereins-Vorsitzenden Frank Schnur einen Scheck in Höhe von 9000 Euro.

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