Atalan verbietet Tritt aufs Bremspedal
Bild: Rollié
Michael Krahn und Samet Davulcu (v. l. in den weißen Trikots) wollen die spielerisch starken Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen lassen.
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 „Mit Leuten, die nach den 90 Minuten noch ’mal 90 spielen könnten, habe ich ein Problem.“ Einem Gegner mit so großer individueller Klasse dürfe man keinen Platz lassen. „Es ist eine ganz komplizierte Situation“, sagte Atalan über Hamm. „Sie sind von den Namen der Topfavorit der Liga, aber sie schaffen es nicht, als Einheit aufzutreten.“

Namhafte und hochveranlagte Kicker stehen bei der SpVg unter Vertrag, im Kollektiv rufen sie ihr Potenzial aber noch nicht ab. „Wir müssen eng am Mann sein und dürfen sie nicht ihre Fähigkeiten ausspielen lassen“, warnte Atalan vor der Partie, die am Sonntag, 2. November, um 14.30 Uhr in der Evora-Arena an de Jürgen-Graef-Allee 4 angepfiffen wird.

Der Roländer Trainer überlegt, statt seines gewohnten 4-3-3-Systems zur Abwechslung mal auf ein 4-4-2 zu setzen. „Aber vom System unabhängig werden wir unser Ding durchziehen“, kündigte der Verantwortliche an. Heißt: hohes Pressing bis an den Strafraum des Gegners und laufintensives Spiel. „Wir müssen ihre Abwehr unter Druck setzen, denn dort machen sie immer wieder Fehler“, erklärt Atalan.

Dazu haben die Hammer in der Umschaltbewegung in die Defensive Probleme, die Roland mit seinen schnellen Spielern hervorragend nutzen könnte. Zwei dieser Akteure sind Pascal Koopmann und Mike Pihl, die im Kreispokal in Enniger trafen. Auch Michael Krahn habe gezeigt, dass er jederzeit bereit ist.

Zu einer Änderung ist Atalan wohl gezwungen, denn Erdal Kaleoglu erlitt in Enniger eine Leisten-Verletzung. Es sieht nicht gut aus, aber auch daran könne Roland wachsen. „Dann müssen wir als Gruppe enger zusammenrücken“, fordert der SC-Trainer.

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